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Formel 1: Peinliches Missgeschick bei Red Bull – ist die FIA schuld?

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

In der Formel-1-Saison 2022 gibt es vier neue Fahrerpaarungen. Es geht ein Rookie an den Start und zwei bekannte Gesichter kommen in die Königsklasse zurück. Wir zeigen Dir alle Fahrer der neuen Saison.

Es war ein peinlich anmutender Moment in der Formel 1! Auf den letzten Metern des Frankreich-GPs warf Sergio Perez das sichere Podium weg – weil er den Re-Start nach dem „Virtual-Safety-Car“ verpennte.

Während sich George Russell diebisch über den dritten Platz freute, rätselten Zuschauer und Experten der Formel 1: Wie konnte es zu diesem Missgeschick kommen. Perez sieht die Schuld bei der FIA.

Formel 1: Perez erklärt das Missgeschick

In Runde 49 rollte Alfa Romeos Guanyu Zhou neben die Strecke und musste seinen Wagen abstellen. Prompt bremste das „Virtual-Safety-Car“ die Fahrer ein. Perez und Russell kämpften zu diesem Zeitpunkt erbittert um den letzten Podiumsplatz.

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Formel 1 – Frankreich-GP Endergebnis:

  1. Verstappen (Red Bull)
  2. Hamilton (Mercedes)
  3. Russell (Mercedes)
  4. Perez (Red Bull)
  5. Sainz (Ferrari)
  6. Alonso (Alpine)
  7. Norris (McLaren)
  8. Ocon (Alpine)
  9. Ricciardo (McLaren)
  10. Stroll (Aston Martin)
  11. Vettel (Aston Martin)
  12. Albon (Williams)
  13. Gasly (AlphaTauri)
  14. Schumacher (Haas)
  15. Bottas (Alfa Romeo)
  16. Latifi (Williams)

DNF: Leclerc (Ferrari), Tsunoda (AlphaTauri), Magnussen (Haas), Zhou (Alfa Romeo)

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Nach zwei Runden endete das VSC und es folgte die aus Perez‘ Sicht verhängnisvolle Szene. Nur: Warum erwischte ihn Russell auf dem falschen Fuß? Hatte der Mexikaner einfach geschlafen? Nach dem Rennen machte er die FIA und einen technischen Fehler zum Buhmann.

Formel 1: Technisches Problem bei der FIA

„Ich habe die Nachricht bekommen, dass das VSC nach Kurve 9 endet“, berichtet Perez. „Aber es hat nicht geendet, und dann habe ich die Nachricht bekommen, dass es nach Kurve 12 endet.“ Den Fahrern werden die Informationen auf dem Lenkrad angezeigt.

Die FIA räumte ein, dass es ein technisches Problem gegeben habe. „Eine zweite VSC-Ende-Nachricht wurde aufgrund eines Hardware-Problems verschickt, was zu einer automatischen Umstellung auf Backup-Systeme führte, die in diesem Szenario genau so funktionierten, wie sie sollten“, erklärte der Verband.

Formel 1: Red Bull vermutet weiteren Fehler

Perez bemängelte, dass er nach der zweiten Nachricht keine Zeit gehabt habe, um sich auf den Re-Start vorzubereiten. „Vielleicht waren die Informationen in beiden Autos unterschiedlich“, mutmaßte RB-Teamchef Christian Horner anschließend, weshalb Russel schneller schaltete.

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Ein Vorwurf, den die FIA zurückwies. „Alle Teams erhalten gleichzeitig die gleichen Informationen“, hieß es in einer Mitteilung. Red Bull fordert nun eine Aufklärung, damit ein ähnliches Durcheinander in Zukunft vermieden werden kann. (mh)