Formel 1: Revolution in der Königsklasse – jetzt ist klar, dass ...

Formel 1: Ferrari und Co. müssen in der anstehenden Saison auf eine altbewährte Strategie verzichten. (Symbolbild)
Formel 1: Ferrari und Co. müssen in der anstehenden Saison auf eine altbewährte Strategie verzichten. (Symbolbild)
Foto: imago images / HochZwei

Die Corona-Krise hat den Fahrplan der Formel 1 2020 komplett über den Haufen geworfen. Als Folge der Pandemie fielen zahlreiche Rennen aus.

Mit dem Grand Prix von Österreich startet die Formel 1 nun am 5. Juli verspätet in die Saison - ohne Zuschauer. Doch das ist nicht alles, worauf sich die Rennställe einstellen müssen.

Formel 1: Revolution vor Corona-Neustart

Laut „Motorsport-Magazin“ haben die Teams in der verkürzten Formel-1-Saison weniger Entscheidungsfreiheit als in der Vergangenheit. So habe Pirelli die Optionen von Ferrari, Mercedes und Co. beschnitten.

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Erst Mitte Juni hatte der Reifenhersteller die Mischungen für die bislang bestätigten Rennen veröffentlich. Jetzt ist klar: Im Zuge der Corona-Maßnahmen soll es bei den diesjährigen Rennen keine freie Reifenwahl mehr geben.

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Formel 1: Top-News

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Formel-1-Teams verlieren Optionen

In der Vergangenheit konnten die Rennställe verschiedene Reifen-Strategien fahren. Pirelli bestimmte nur drei von 13 Reifensätzen pro Team. Nach Angaben des „Motorsport-Magazins“ entfalle diese Wahlmöglichkeit nun.

Jedem Fahrer stehe nach dem neuen Reglement ein festgelegtes Kontingent zur Verfügung. Es bestehe aus zwei Reifen-Sätzen Hard, drei Sätzen Medium und acht Sätzen Soft.

Das steckt hinter der Maßnahme in der Formel 1

Ist das eine dauerhafte Revolution in der Reifenfrage? Oder nur eine drastische Maßnahme auf Zeit? Diese Frage lässt sich noch nicht abschließend beantworten.

Fest steht: Hinter der Entscheidung steckt der Versuch, den logistischen Aufwand in der verkürzten Formel-1-Saison möglichst klein zu halten.

Formel-1-Saison: Diese Rennen stehen fest

Bei welchen Grand Prix die Reifen zum Einsatz kommen, ist derweil noch nicht abschließend geklärt.

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Formel 1: Diese Grand Prix stehen für 2020 fest

  • Österreich (2 Mal)
  • Budapest
  • Silverstone (2 Mal)
  • Barcelona
  • Spa-Francorchamps
  • Monza
  • Bahrain
  • Abu Dhabi

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Die Formel 1 plant derzeit mit mindestens 15 Rennen bis Mitte Dezember.

Kommt die Formel 1 nach Deutschland?

Um die weiteren möglichen Austragungsorte verhandeln die Verantwortlichen noch. Im Gespräch ist ein Rennen auf der Ferrari-Hausstrecke in Mugello. „Ich denke wirklich, dass Mugello es verdient, einen Formel-1-Grand-Prix auszurichten“, sagte Sebastian Vettel nach Testfahrten auf der Strecke nördlich von Florenz.

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Neben Mugello sind auch Rennen im italienischen Imola, in Portimao in Portugal und in Hockenheim im Gespräch. Alle Strecken standen nicht im ursprünglichen Kalender für 2020, könnten aber wegen der Nöte der Rennserie in der Corona-Pandemie nachrücken. „Es gibt eine Reihe guter europäischer Strecken, auf denen wir ein oder zwei Rennen hinzufügen könnten, um sicherzustellen, dass wir eine vollständige Saison haben“, sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn zuletzt. (ak mit dpa)

 
 

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