Formel 1: Nico Hülkenberg verrät überraschendes Geheimnis – „War mir ganz willkommen“

In der Formel 1 sorgt Nico Hülkenberg für eine Überraschung.
In der Formel 1 sorgt Nico Hülkenberg für eine Überraschung.
Foto: dpa

Im Scheinwerferlicht standen meist andere wie Michael Schumacher, Nico Rosberg und Sebastian Vettel. Doch für viele Fans der Formel 1 hat Nico Hülkenberg längst Kult-Faktor.

2010 ging „Hulk“ in der Königsklasse zum ersten Mal an den Start, sammelt seitdem mit seiner offenen und bodenständigen Art viele Sympathien. Doch im letzten Jahr war alles anders.

Formel 1: Nico Hülkenberg mit überraschender Ansage

Die letzte Saison in der Formel 1 war aber auch für den erfahrenen Piloten kurios. Nach dem Aus bei Renault ging Nico Hülkenberg bei der Teamsuche leer aus, saß urplötzlich aber doch bei zwei Rennen im Cockpit und fuhr beide Male mit einem Kaltstart in die Punkte.

Obwohl er erstmals seit seinem Einstieg in die Motorsport-Eliteklasse größtenteils zuschauen musste, war der 33-Jährige mit der jüngsten Saison nicht unzufrieden. Das sagte Hülkenberg jetzt im Interview mit dem „GQ Magazin“ – und verrät ein Detail, das bei vielen Fans für Überraschung sorgen dürfte.

„Unterm Strich war es wohl ein Spagat aus maximaler Ent- und sehr kurzfristiger Beschleunigung“, resümiert Hülkenberg gegenüber „GQ“ die Saison 2020. Dass er bei keinem Team unterschrieben hatte, war jedoch tatsächlich nicht dem mangelnden Interesse der Rennställe geschuldet.

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Das ist Nico Hülkenberg:

  • Am 19. August 1987 in Emmerich (NRW) geboren
  • 179 WM-Starts in der Formel 1
  • Fuhr seit 2010 für Williams, Force India, Sauber, Renault und zuletzte Racing Point
  • Beste Saison: 2019 (WM-Siebter)
  • Zur neuen Saison noch ohne Team

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Nico Hülkenberg: „Nicht um jeden Preis irgendwie weitermachen“

„Diese Auszeit war auch ein bisschen bewusst gewählt“, verrät der Emmericher. „Es gab zwar Gespräche, aber das hat halt dann nicht zusammengepasst. Darum habe ich mir gesagt: Nicht um jeden Preis irgendwie weitermachen, sondern mal ein Jahr raus – auch auf die Gefahr hin, dass ich gar nicht mehr zurückkomme.“

Und weiter: „Ich habe gute zehn Jahre in der Formel 1 gehabt und bin jetzt nicht der Typ, der mit Ach und Krach da weiterfahren will. Schon gar nicht hinten, nur um dabei zu sein. Ich habe also bewusst Nein gesagt und stand an einem Punkt, wo diese Auszeit für mich persönlich ganz willkommen war.“

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Hülkenberg: „Will im Formel-1-Orbit bleiben“

Auch für die nun anstehende Saison 2021 in der Formel 1 scheint Nico Hülkenberg kein Cockpit zu besetzten. Klar ist für den „Hulk“ aber auch: „Trotzdem möchte ich im Formel-1-Orbit bleiben und versuchen, für 2022 vielleicht doch noch ein permanentes Cockpit zu finden.“

Helfen könnte dabei der Platz als Ersatzfahrer von Sebastian Vettel und Lance Stroll beim neuen Team Aston Martin (>> hier mehr dazu). Das entstammt dem Team „Racing Point“, für das der deutsche Pilot letzte Saison zweimal in die Bresche sprang.

Kommt diese Rolle für Hülkenberg in Frage? Ausschließen wollte er das gegenüber „GQ“ jedenfalls nicht. „Wer weiß schon, was dieses Jahr passiert. Ich lasse das einfach auf mich zukommen und dann muss ich das eben nochmal so machen wie 2020.“

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Die Besetzung der Formel 1-Teams 2021:

  • Mercedes: Hamilton/Bottas
  • Red Bull: Verstappen/Perez
  • McLaren: Ricciardo/Norris
  • Aston Martin: Vettel/Stroll
  • Alpine: Alonso/Ocon
  • Ferrari: Leclerc/Sainz
  • Haas: Schumacher/Mazepin
  • Alfa Romeo: Räikkönen/Giovinazzi
  • Alpha Tauri: Gasly/Tsunoda
  • Williams: Russel/Latifi

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Aston Martin liebäugelt mit Hülkenberg

Die Gespräche zwischen Hülkenberg und Aston Martin laufen definitiv. „Wir stehen Nico nahe und sind in Gesprächen. Es könnte gut sein, dass wir ihn als dritten Mann holen. Das wäre für alle fabelhaft“, hatte Aston Martin-Teamchef Otmar Szafnauer bereits bestätigt. Damit könnte der deutsche Einfluss bei Aston Martin noch größer werden. Hier alle Infos!

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Vettel-Team im Titelkampf außen vor?

Sollte der Wechsel tatsächlich zustande kommen, ist klar, dass Hülkenberg erneut „nur“ der Ersatzfahrer wäre und im Titelkampf ohne jede Ansprüche wäre. Anders als Sebastian Vettel, der liebend gerne mit Aston Martin die Spitze angreifen würde. Ob das gelingt? Nun äußert Vettels Ex-Boss deutliche Worte und stößt dem neuen Rennstall damit vor den Kopf.