Formel 1: Kein Bock aufs Weltmeister-Team! Darum sagt Hülkenberg den Silberpfeilen ab

Formel 1: Schlechte Neuigkeiten für Nico Hülkenberg.
Formel 1: Schlechte Neuigkeiten für Nico Hülkenberg.
Foto: imago images / HochZwei

Es war die Erfolgsstory bislang im diesjährigen Formel 1 Jahr. Als Racing-Point-Pilot Sergio Perez wegen des Coronavirus zwei Rennen aussetzen musste, sprang kurzfristig Nico Hülkenberg für ihn in Silverstone ein.

Weil Hülkenberg im pinken Flitzer sofort überzeugte, wurden schnell die Rufe nach einer festen Rückkehr des Deutschen in die Formel 1 laut. Warum er aber ausgerechnet nicht zum Weltmeister-Team Mercedes wollen würde, hat er nun verraten.

Formel 1: Hülkenberg will festen Startplatz

Hülkenberg konnte sich an beiden Rennwochenenden in Silverstone vor Lob kaum retten. Seine Leistungen trotz seines persönlichen Kaltstarts begeisterte Fahrerkollegen wie Verantwortliche. Ohne großes Training überzeugte der Emmericher in den ersten Trainingssessions.

Sein Renncomeback verzögerte sich wegen eines Technik-Problems dann allerdings um eine Woche. Als es dann aber so weit war raste Hülkenberg mit seinem pinken Mercedes-Klon zu einem beachtlichen siebten Platz.

Für ihn Werbung in eigener Sache, um 2021 wieder ein Cockpit in der Königsklasse des Motorsports zu bekommen. Auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zeigte sich begeistert und sprach davon, dass Hülkenberg sicherlich eine Option als Ersatzfahrer beim Weltmeister-Rennstall wäre.

Doch darauf hat der 33-Jährige so gar keine Lust, wie er nun gegenüber „Sport 1“ äußerte. „Ich sehe mich nicht in der Reservefahrer-Rolle. Ich habe zehn Jahre im Cockpit gesessen und an der Ampel gestanden. Dann den Rückschritt in Kauf zu nehmen, ohne große Aussichten auf ein Stammcockpit, macht für mich wenig Sinn“, erklärte er zu einem möglichen Wechsel zu den Silberpfeilen.

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Stattdessen wolle er sich für den Rest des Jahres zunächst so gut es gehe fit halten. Er glaube nicht, in diesem Jahr noch einmal zum Einsatz zu kommen. Stattdessen liege sein Fokus voll darauf, 2021 in die Formel 1 zurückzukehren – mit festem Platz.

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Hülkenberg spricht Vettel Mut zu

Auf der Suche nach einem Platz in der Formel 1 ist Hülkenberg allerdings nicht der einzige deutsche Fahrer. Auch Sebastian Vettel hat immer noch kein neues Team. Als heißer Kandidat für den viermaligen Weltmeister gilt ausgerechnet Racing Point.

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Über die Situation Vettels bei Ferrari verlor sein Landsmann ebenfalls einige Worte. „Sebastian muss sich auf sich konzentrieren. Sein Rhythmus finden, seinen Job so gut es geht abliefern und einfach professionell bleiben. Und das macht er auch, soweit ich es beurteilen kann“, meinte Hülkenberg.

Rennkalender vollständig

Während Hülkenberg also auf seinen nächsten Einsatz wartet, geht es für die Formel 1 schon ab Freitag in Barcelona weiter. Außerdem verkündete die Formel 1 die restlichen Rennen für dieses Jahr. In welchen Ländern weitere Grands Prix stattfinden, erfährst du hier >> (mh)

 
 

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