Formel 1: Vettels hartes Urteil nach dem Toskana-GP – „Es gab nicht viele Autos, die ...“

Formel 1: Sebastian Vettel mit einem knallharten Urteil.
Formel 1: Sebastian Vettel mit einem knallharten Urteil.
Foto: imago images/HochZwei

Ferrari, Sebastian Vettel und die Formel 1: Der nächste Akt des Dramas spielte sich an diesem Wochenende in Mugello, Italien ab. Ausgerechnet beim 1000. GP der Scuderia lief nichts zusammen.

Formel 1-Pilot Sebastian Vettel nahm nach dem peinlichen Ferrari-Auftritt kein Blatt vor den Mund.

Formel 1: 1000. Ferrari-GP wird zum Debakel

Zum 1000. Mal ist Ferrari an diesem Wochenende in einem Formel 1-Rennen am Start gewesen. Zur Feier des Wochenendes lackierte Ferrari seine Autos um, das Safetycar erstrahlte in Rot und Mick Schumacher drehte ein paar Runden im Ferrari seines Vaters von 2004. Eigentlich hätte der Toskana-GP eine große Party werden sollen, doch das gibt der SF1000 einfach nicht her.

Wahrscheinlich konnte Ferrari froh sein, dass beide Autos heile ins Ziel kamen. Schließlich war das zuletzt nicht immer so. Außerdem mussten in Mugello gleich acht Fahrer vorzeitig aussteigen. Zwei Massencrashs direkt zu Beginn des Grand Prixs sorgten für zahlreiche Ausfälle. Doch davon konnte Ferrari keineswegs profitieren.

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Toskana-GP | Das Ergebnis

  1. Hamilton
  2. Bottas
  3. Albon
  4. Ricciardo
  5. Perez
  6. Norris
  7. Kvyat
  8. Leclerc
  9. Raikkönen
  10. Vettel

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Leclerc: „Wir waren einfach zu langsam“

Charles Leclerc, der eigentlich einen starken Start hinlegte, beurteilte die Situation so: „Wir waren einfach zu langsam, viel mehr war es nicht. Wir hatten nicht die Pace. Ich hatte einen guten Start und brachte mich in die bestmögliche Position. Die zwei Mercedes fuhren weg, daher hatte ich freie Luft. Aber ich musste so sehr mit dem Auto kämpfen.“ Am Ende reichte es nur zu Rang acht.

Das Urteil von Sebastian Vettel fiel dann schon deutlicher aus: „Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass wir da ein bisschen mehr abstauben als nur einen Punkt zum Schluss, aber viel mehr war da nicht drin. Wir haben einfach nicht die Pace gehabt im Rennen. Das war alles, was geht, auch jetzt mit den Enginemodes, wo alle in gewisser Weise gleich geschaltet sind, ist das unser Maximum.“

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Langsamer als DIESES Team

Weiter sagte Sebastian Vettel: „Das ist natürlich sehr ernüchternd. Phasenweise war der Williams schneller. Ich glaube, wir hatten einfach nicht den Grip, gerade nach den ersten paar Runden - oder eigentlich gar nicht im Rennen - um da wirklich zu attackieren. Es gab heute nicht viele Autos, die langsamer waren als wir. Das ist natürlich hart für uns, aber wir haben trotzdem versucht, alles mitzunehmen.“

>>> Formel 1 im Live-Ticker: Toskana-GP – Hamilton siegt im Chaos-Rennen, Ferrari enttäuscht

Zur Erinnerung: Williams ist das Team, was in der gesamten Saison noch keinen einzigen Punkt eingefahren hat und auch in der vergangenen Saison nur einen einzigen Zähler holte. Die Ansprüche von Ferrari sind sicherlich andere. Sebastian Vettel wird sich darüber aber nicht mehr allzu große Gedanken machen, denn er fährt ab 2021 für Aston Martin. (fs)

 
 

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