Formel 1: Kritik am Team – kostete DAS Mick Schumacher die ersten Punkte?

Mick Schumacher: Wie ihm sein Weg in die Formel 1 gelang

Mick Schumacher: Wie ihm sein Weg in die Formel 1 gelang

Er ist aktuell die größte deutsche Motorsport-Hoffnung: Mick Schumacher. Der Sohn des siebenmaligen Formel 1-Weltmeisters und Ferrari-Legende Michael Schumacher. Mick feiert 2021 sein Debüt in der Formel 1. Doch wie gelang ihm der Sprung in die Königsklasse? Wir blicken für dich auf seine bisherige Karriere.

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Es ist wie verhext: Mick Schumacher muss weiterhin auf seine ersten Punkte in der Formel 1 warten.

Dabei hätte es eigentlich am vergangenen Wochenende soweit sein können, als die Formel 1 in Barcelona zu Gast war. Der Youngster war nach dem Grand Prix enttäuscht und hinterfragte dabei auch die Strategie seines Teams.

Formel 1: Nächste Enttäuschung für Mick Schumacher

Am Samstag (21. Mai) feierte Mick Schumacher ein erstes Erfolgserlebnis in der Formel 1, als er es das erste Mal überhaupt ins dritte Qualifying schaffte. Am Ende sprang der zehnte Startplatz für den Deutschen raus. Und auch das Rennen am Sonntag startete hoffnungsvoll für Schumacher.

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Formel 1 | Spanien-GP: Ergebnis

  1. Verstappen (Red Bull)
  2. Perez (Red Bull)
  3. Russell (Mercedes)
  4. Sainz (Ferrari)
  5. Hamilton (Mercedes)
  6. Bottas (Alfa Romeo)
  7. Ocon (Alpine)
  8. Norris (McLaren)
  9. Alonso (Alpine)
  10. Tsunoda (AlphaTauri)
  11. Vettel (Aston Martin)
  12. Ricciardo (McLaren)
  13. Gasly (AlphaTauri)
  14. Schumacher (Haas)
  15. Stroll (Aston Martin)
  16. Latifi (Williams)
  17. Magnussen (Haas)
  18. Albon (Williams)

OUT Zhou (Alfa Romeo)
OUT Leclerc (Ferrari)
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Nach einer Kollision zwischen Teamkollege Kevin Magnussen und Mercedes-Star Lewis Hamilton konnte sich Mick Schumacher plötzlich auf Rang sechs vorschieben – die ersten Punkte waren endlich zum Greifen nah. Allerdings war die Freude nur von kurzer Dauer.

Formel 1: Mick Schumacher kritisiert das Team

Nur wenige Runden später wurde der Haas-Youngster erst von Valtteri Bottas und dann von Esteban Ocon überholt. Doch das war noch nicht alles: der 23-Jährige fiel im Verlauf des Rennens noch weiter zurück und am Ende war er nicht mehr in den Punkten. Beim Sieg von Max Verstappen landete Mick Schumacher nur auf dem 14. Platz.

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Sichtlich enttäuscht analysierte der Pilot bei „Sky“ das Rennen. „Nach der sehr guten ersten Runde waren die Hoffnungen sehr groß. Nach den nächsten Runden kam das Gefühl auf, dass es schwer werden könnte“, so Schumacher und fügte hinzu: „Jetzt müssen wir noch ein Rennen länger warten.“

Kritik gab es dabei auch für die Strategie seines Teams. „Dass wir nicht in die Punkte gefahren sind, ist auf die Strategie zurückzuführen. Sie war dann doch etwas anders, als wir dachten, dass sie sein würde“, erklärte er.

Formel 1: Schumacher muss weiter auf Punkte warten

Während viele andere Piloten auf Medium-Reifen wechselten, blieb Schumacher auch im zweiten Stint auf den Soft-Reifen. „Es war ein bisschen unglücklich. Wir wussten, dass es eng wird mit zwei Stopps und am Schluss ist es nicht ganz aufgegangen, draußen zu bleiben“, sagte Schumacher.

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Er kündigte eine Aufarbeitung der Thematik an. „Nun müssen wir schauen, warum wir zu der falschen Strategie gekommen sind und warum wir nicht darauf reagiert haben.“ Man sei im Nachhinein immer schlauer. „Wir werden als Team daran arbeiten und schauen, was wir verbessern können.“ (oa)