Formel 1: Mick Schumacher triumphiert – doch jetzt droht ihm DAS

Formel 1: Mick Schumacher triumphierte in der Formel 2.
Formel 1: Mick Schumacher triumphierte in der Formel 2.
Foto: imago images/PanoramiC

Während Ferrari in der Formel 1 das nächste Desaster erlebte, feierte Mick Schumacher in der Formel 2 seinen ersten Sieg.

In Monza stellte der Sohn von Michael Schumacher wieder einmal unter Beweis, dass er bereit ist für die Formel 1. Doch in der Königsklasse des Motorsports erwarten ihn nicht unbedingt schöne Zeiten.

Formel 1: Mick Schumacher auf dem Weg in die Königsklasse, doch...

An diesem Wochenende war es endlich soweit: Mick Schumacher gewann sein erstes Rennen in der Formel 2. Nach zahlreichen Podiumsplätzen stand Schumi Jr. auf der High-Speed-Strecke in Monza zum ersten Mal ganz oben auf dem Podest. In der Gesamtwertung liegt er nur noch wenige Punkte hinter dem Führenden Callum Ilott. Seinen Prema-Teamkollegen Robert Shwarzmann konnte er mittlerweile überholen.

Mick Schumacher präsentiert sich in Bestform und stellt sein Können mittlerweile jede Woche unter Beweis. Vor den Augen von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zeigte er das nun auch ausgerechnet auf der Ferrari-Heim-Strecke in Monza. Es sieht so aus, als wäre er bereit für den nächsten Schritt.

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Die Fahrerwertung in der Formel 2

  1. Callum Ilott 149 Punkte (UNI-Virtuosi Racing)
  2. Mick Schumacher 143 Punkte (Prema Racing)
  3. Robert Shwarzmann 140 Punkte (Prema Racing)
  4. Yuki Tsunoda 123 Punkte (Carlin)
  5. Christian Lundgaard 116 Punkte (ART)

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Was erwartet Mick Schumacher in der Formel 1?

Doch was erwartet ihn dann? Mick Schumacher ist Teil der Ferrari-Akademie. Sein Weg ist vorgezeichnet. Bei der Scuderia Ferrari wäre im nächsten Jahr nur ein Platz als Testfahrer frei. Ein Wechsel zu Haas oder Alfa Romeo, die beide mit Ferrari-Motor unterwegs sind, ist realistischer. Auch Leclerc ging den Weg über Alfa Romeo zu Ferrari.

Rosige Aussichten sind das in der aktuellen Zeit aber nicht. Wie schlimm die Krise von Ferrari ist, zeigte sich wieder einmal am Wochenende. Beim Heim-GP in Italien flogen beide Ferraris raus. Bei Sebastian Vettel versagte die Bremse, Charles Leclerc konnte seinen Wagen in der Parabolica nicht mehr halten und flog in den Reifenstapel.

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Ferrari Krise könnte andauern

Der SF1000 ist kein gutes Auto. Ohne den Schummel-Motor der letzten Jahre hängt Ferrari meilenweit zurück. Konnte zuletzt sogar zwei Mal in Folge nicht in die Punkte fahren. Die Probleme bei dem Traditionsrennstall sind enorm.

Da die Regeländerungen auf 2022 verschoben worden sind und gleichzeitig eine Budgetobergrenze eingeführt wird, dürfte es auch in den nächsten Jahren nicht so schnell besser werden für Ferrari. Die Krise wird anhalten. „Vielleicht nicht zehn Jahre, aber drei bestimmt“, schätzt Motorsport-Experte Gerhard Berger im „AvD Motorsport Magazin.“

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Mick Schumacher wird bald in der Formel 1 fahren, das ist sicher. Ob er bei Ferrari oder einem der Kundenteams aber auch erfolgreich sein kann, scheint zum jetzigen Zeitpunkt kaum denkbar. (fs)

 
 

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