Formel 1: Sebastian Vettel rastet völlig aus – jetzt droht die Disqualifikation!

In der Formel 1 kommen Sebastian Vettel und Ferrari offenbar auf keinen grünen Zweig.
In der Formel 1 kommen Sebastian Vettel und Ferrari offenbar auf keinen grünen Zweig.
Foto: imago images/PanoramiC

In der Formel 1 kommt es für Sebastian Vettel und Ferrari knüppeldick.

Die „Ferrari-Gate“-Affäre nimmt in der Formel 1 nochmal richtig Fahrt auf. Sieben Teams erheben schwere Vorwürfe gegen Ferrari und den Weltverband FIA.

Formel 1: Werden Ferrari und Sebastian Vettel disqualifiziert?

Grund des Ärgers ist dabei nicht nur der Motor, sondern auch die anschließende FIA-Untersuchung wegen des Betrugsverdachts. Der Verband hatte, weil das Vergehen nicht einwandfrei nachweisbar war, einen Vergleich mit Ferrari vereinbart – dies aber im Geheimen getan und die Strafe bis heute nicht bekannt gegeben.

Weil FIA-Präsident Jean Todt langjähriger Ferrari-Teamchef war und sein Sohn Nicolas der Manager von Ferrari-Pilot Charles Leclerc ist, werden nun sogar Schiebungs-Vorwürfe gegen den Motorsport-Weltverband laut.

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Rennställe fordern Antworten, Teamchefs attackieren FIA scharf

In einem geheimen Brief fordern die Rennställe die FIA laut „BBC“ zu einer Stellungnahme auf, löchern FIA-Präsident Jean Todt und Formel-1-Boss Chase Carey mit Fragen und nennen sogar eine Deadline für die geforderten Antworten.

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Darüber hinaus attackieren hochrangige (Ex-)Verantwortliche die FIA öffentlich mit scharfen Worten:

  • Toto Wolff (Mercedes Sportchef): „Die ganze Sache ist eine Riesensauerei. Es ist nicht in Ordnung, was Ferrari gemacht hat, aber noch weniger, wie die FIA das behandelt. Alle anderen Teams sind aufgebracht.“
  • Helmut Marko (Red Bull Teamchef): „Die FIA droht einen Sport in Verruf zu bringen, in den wir dreistellige Millionensummen im Jahr investieren. Das kann man sich jetzt nicht mehr bieten lassen.“
  • Bernie Ecclestone (Ex-FIA-Präsident): „Die Teams müssen die FIA verklagen. Es geht hier um Millionen, die ihnen meiner Meinung nach zustehen.“

Doch bei Millionen-Klagen könnte es nicht bleiben. Viele Rennställe sind für eine nachträgliche Disqualifikation von Ferrari für die komplette Saison 2019. Die Vizeweltmeisterschaft in der Konstrukteurs-Wertung sowie alle Fahrer-Ergebnisse von Sebastian Vettel und Charles Leclerc könnten annulliert werden.

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Es wäre ein weiterer Höhepunkt des Scuderia-Desasters der letzten Monate. Für die Saison 2020 in der Formel 1 rechnet sich Teamchef Mattia Binotto zunächst sowieso nicht viel aus: „Ich bin nicht ansatzweise so zuversichtlich wie vor der letzten Saison. Wir machen uns große Sorgen. Denn die anderen sind deutlich schneller als wir. Und wir sind nicht so schnell wie wir es gerne wären.“

Binottos einzige Hoffnung: „Die Saison dauert sehr lange. Es sind 22 Rennen. Da haben wir viel Zeit, um uns wieder ranzukämpfen.“ Die vorerst letzte Saison von Sebastian Vettel bei Ferrari (Vertrag läuft aus) könnte nicht schlechter starten.

Wann beginnt die Saison?

Die Frage, die Fans der Formel 1 zudem gerade beschäftigt: Wann beginnt die diesjährige Saison? Eigentlich hätte es am 15. März in Australien losgehen sollen. Doch wegen des Coronavirus fallen die ersten vier Rennen in Australien, Vietnam, Bahrain und China vorerst aus. Sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Saisonstart wäre nach jetzigem Stand der 3. Mai, wenn die Königsklasse zu Gast in den Niederlanden ist.

Ferrari mit technischen Problemen

Schon wie im Vorjahr hatte Ferrari auch zu Beginn dieses Jahres massive technische Probleme. Bei den ersten Tests in Barcelona fuhr Ferrari der Konkurrenz meilenweit hinterher, bei Vettel gab's sogar einen Motorschaden.

Ferrari seit Jahren enttäuschend

Seit Jahren fährt die Scuderia der Konkurrenz meilenweit hinterher. In der vergangenen Saison musste Sebastian Vettel und Charles Leclerc zusehen, wie Mercedes von einem Sieg zum nächsten fuhr. Den letzten WM-Titel holte Ferrari im Jahr 2008 mit Kimi Räikkönen.

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Das ist Sebastian Vettel:

  • Geboren am 3. Juli 1987 in Heppenheim.
  • Vettels Heimkartbahn war der Erftlandring. Dort hatte zuvor schon Michael Schumacher seine ersten Gehversuche im Motorsport gemacht.
  • 2007 schaffte Vettel den Sprung in die Formel 1, wo er zunächst für BMW Sauber und Toro Rosso an den Start ging.
  • 2009 folgte sein Wechsel zu Red Bull. Dort feierte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie.
  • 2015 wechselte Vettel zu Ferrari. Mit der Scuderia blieb ihm der große Wurf bisher jedoch verwehrt.

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Ferrari-Werke schließen

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sind die Ferrari-Werke in Italien geschlossen worden. Damit ist eine Arbeit am Auto vorerst nicht mehr möglich.

Dies bedeutet in der WM einen klaren Nachteil für die Scuderia Ferrari. Die Maßnahme gilt bis zum 27. März.

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Die Rennställe und ihre Piloten 2020:

  • Mercedes: Lewis Hamilton, Valtteri Bottas
  • Ferrari: Sebastian Vettel, Charles Leclerc
  • Renault: Daniel Ricciardo, Esteban Ocon*
  • Red Bull: Max Verstappen, Alexander Albon
  • Alfa Romeo: Kimi Räikkönen, Antonio Giovinazzi
  • Alpha Tauri (vorher Toro Rosso): Pierre Gasly, Daniil Kwjat
  • Williams: George Russell, Nicholas Latifi*
  • Haas: Kevin Magnussen, Romain Grosjean
  • McLaren: Lando Norris, Carlos Sainz

* = Debütant

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Verträge laufen aus

Sollte die Corona-Krise noch länger andauern, könnte auf die Formel 1 ein Vertragsproblem zukommen. Am 31. Dezember laufen die Verträge vieler Fahrer aus – darunter der von Lewis Hamitlon und auch Sebastian Vettel. Ist die Saison bis dahin nicht beendet, wären die Fahrer im Prinzip nicht mehr berechtigt, in ihren Boliden zu steigen.

So oder so werden sich die Rennställe zeitnah mit ihren Piloten für Verhandlungen zusammensetzen. Ein Ferrari-Aus für Sebastian Vettel ist dabei kein undenkbares Szenario. Wilde Gerüchte, sogar über einen spektakulären Wechsel zu Konkurrent Mercedes, gibt es schon jetzt. Befeuert wurden sie ausgerechnet von Vettel selbst. Hier mehr erfahren >>

Vettel zerschlägt Gerücht um Karriere-Ende

Hartnäckig hielt sich das Gerücht, Vettel könnte bei einem Ferrari-Aus seine Karriere in der Formel 1 sogar ganz beenden. Das schloss der 32-Jährige kürzlich aber kategorisch aus: „Ich habe nicht vor, in absehbarer Zeit zurückzutreten, mir macht das Rennfahren sehr viel Spaß.“

Coronavirus-Fall bei Reifenhersteller

Bei Pirelli hat es einen positiven Coronavirus-Fall gegeben. Ein Mitarbeiter des Reifenherstellers ist infiziert. Dies wurde am Montag bekannt.

Der Mitarbeiter des Formel-1-Ausstatters soll auch beim abgesagten Grand Prix in Melbourne vor Ort gewesen sein.

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Brawn mit irrem Vorschlag für neue Saison

Kann die Formel 1 nach bewältigter Corona-Krise ihre Saison durchziehen? Fast unmöglich, schließlich war der Kalender für dieses Jahr sogar auf 22 Rennen aufgestockt worden. Formel-1-Manager Ross Brawn ist trotz der unübersichtlichen Lage aber weiterhin „ziemlich optimistisch, dass wir etwa 17 oder 18 Rennen des Kalenders absolvieren können.“

Sein Vorschlag: Die Sommerpause im August soll gestrichen werden, außerdem sind „Triple Header“ denkbar – drei Rennen an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen. Mehr dazu hier >>

Chase Carey entschuldigt sich bei den Fans

In einem offenen Brief hat sich Formel-1-Boss Chase Carey an die Fans gewendet und um Entschuldigung für die plötzliche Verschiebung des Saisonstarts gebeten: „Wir möchten uns bei den Fans entschuldigen, die von der Absage in Australien und den Verschiebungen der anderen Rennen betroffen sind. [...] Wir wissen, dass alle wissen wollen, wie es mit der Formel 1 2020 weitergeht. Wir können aufgrund der fluktuierenden Situation aber heute keine genauen Antworten geben. Trotzdem planen wir, mit der Meisterschaft 2020 fortzufahren, sobald es sicher dafür ist.“

Sebastian Vettel zu Renault?

Wechselt Sebastian Vettel nach der Saison zu Renault? Entsprechende Gerüchte keimen auf, da ein Abschied von Daniel Ricciardo bevorsteht und der aufstrebende Rennstall womöglich bereits Ausschau nach Star-Alternativen hält. „Ich möchte nicht Nein sagen, da er ein großartiger Fahrer ist“, sagt Teamchef Cyril Abiteboul zu „Motorsport-total.com“. „Ich arbeite eigentlich lieber mit Fahrern von morgen zusammen als mit denen von gestern.“ Harte Worte!

Erftlandring bleibt erhalten

Eine der wenigen positiven Nachrichten für Sebastian Vettel in diesem Jahr: Der Erftlandring bleibt erhalten! Die Kartbahn, auf der der 32-Jährige entdeckt wurde, muss wie der Hambacher Forst nicht dem Tagebau von RWE weichen.

Kerpener Kartbahn ist Sportgeschichte

Der Erftlandring in Kerpen gehört zur deutschen Sportgeschichte. Vor Sebastian Vettel wurde auch Michael Schumacher dort entdeckt. Nachdem der Rheinländer dort seine ersten Runden gedreht hatte, begann der kometenhafte Aufstieg in den Rennsport-Olymp.

Auch Ralf Schumacher auf Erftlandring entdeckt

Auch Schumi-Bruder Ralf kennt die Kurven der Kerpener Go-Kart-Bahn in- und auswendig. Damit hat die Rennstrecke gleich drei Piloten der höchsten Rennsportklasse der Welt hervorgebracht. Mehr zur Rettung des Erftlandrings erfährst du hier >>

Vettel zu Red Bull?

Viele Fans fragen sich, ob Sebastian Vettel nach Ende seines auslaufenden Vertrags bei Ferrari zurück zu Red Bull kehrt. Dort hatte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie eingefahren.

Red Bull mit klarer Haltung

Bei Red Bull kann man sich eine Rückhol-Aktion allerdings nicht vorstellen. Die Verantwortlichen betonten ein ums andere Mal, dass Vettel das Gehaltsgefüge sprengen würde.

Schlägt Vettel bei Ferrari zurück?

Ein Szenario, das viele Formel-1-Fans sich derzeit kaum vorstellen können, wäre eine Vertragsverlängerung von Vettel bei Ferrari. Dazu müsste der Deutsche in der kommenden Saison überzeugen und womöglich seinen Teamkollegen Charles Leclerc hinter sich lassen.

Leclerc überzeugte 2019

Im Jahr 2019 überzeugte Leclerc, der neben Max Verstappen und Carlos Sainz zu den Shootingstars des Vorjahrs zählte. In der Gesamtwertung ließ der Monegasse seinen Kollegen Vettel hinter sich und wurde Vierter. Die Konsequenz: Ferrari geht in dieser Saison ohne klare Nummer 1 in die Rennen.

Ferrari schließt Werke in Italien

Der Rennstall Ferrari leidet unter der Coronavirus-Krise. Der Autohersteller muss in seiner Heimat Italien seine beiden Werke in Maranello und Modena schließen. Zwei Wochen ruht die Arbeit.

Damit kann die Scuderia Ferrari auch nicht am neuen SF1000 arbeiten.

Nächste Rennen abgesagt

Nach dem bereits die ersten vier Rennen in der Formel 1 abgesagt werden mussten, sind auch die nächsten drei Grand Prix verschoben worden.

Die Rennen in Zandvoort (Niederlande), Barcelona (Spanien) und Monaco werden im Mai nicht wie geplant stattfinden. Im Juni soll es in Aserbaidschan dann endlich losgehen.

Bundesliga droht 2020 das Komplett-Aus - zieht Formel 1 nach?

Manche Virologen sind davon überzeugt, dass in der Bundesliga in diesem Jahr kein einziges Spiel mehr absolviert werden kann. Erst Anfang 2020 könne man demnach wieder darüber nachdenken, den Ball rollen zu lassen. Falls die Fußball-Pause tatsächlich noch bis Jahresende anhält: Mit welcher Berechtigung dürfte die Formel 1 dann wieder losgehen?

Was passiert mit Vettel?

Sollte die Saison 2020 tatsächlich ins Wasser fallen, stellt sich die Frage: Was passiert mit Sebastian Vettel? Der Vertrag des Heppenheimers läuft im Dezember aus. Würde er dann bei Ferrari verlängern? Oder geht Vettel dann im kommenden Jahr bei einem anderen Team an den Start?

Wie geht's bei Hamilton weiter?

Lewis Hamilton befindet sich in einer ähnlichen Situation. Auch sein Arbeitspapier bei Mercedes endet im Dezember. Zuletzt wurden immer wieder Gerüchte gestreut, wonach er zu Ferrari wechseln könnte.

Könnten die Kleinen überleben?

Speziell für die kleinen Rennställe würde sich bei einem Komplett-Ausfall der Saison die Frage stellen: Könnten sie die verpassten Einnahmen kompensieren? Dem ein oder anderen Team könnte dann das Aus drohen.

Auch die Großen vor Problemen

Auch die großen Rennställe werden einen Saison-Ausfall nicht so leicht wegstecken können. Sollte in diesem Jahr tatsächlich kein Rennen ausgetragen werden, würde die Formel 1 vor dem wohl größten Problem ihrer Geschichte stehen.

Regel-Revolution verschoben

Eigentlich hätte die Formel 1 im Jahr 2021 eine große Regel-Revolution durchgemacht. Ein neues Regelwerk soll die Königsklasse ausgeglichener und spannender machen. Wegen der Corona-Krise wird die Regel-Revolution nun jedoch auf 2022 verschoben.

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Darum geht's bei der Regel-Revolution

In erster Linie geht es bei den neuen Regeln darum, das Material zu standardisieren. Dadurch haben die größeren Rennställe nicht mehr die gigantischen Vorsprünge der vergangenen Jahre. Dies führt zu spannenderen Rennen und ausgeglicheneren Saisons, glaubt die Formel 1.

Langeweile in den Vorjahren

In den vergangenen Jahren war die Formel 1 nur selten spannend. Speziell in der Saison 2019 war der WM-Titel gefühlt schon nach wenigen Rennen vergeben. Lewis Hamilton fuhr der Konkurrenz meilenweit davon.

Nur selten Überraschungen

Die vergangene Saison bescherte den Formel-1-Fans eigentlich nur eine große Überraschung: Max Verstappen konnte im vergleichsweise schwachen Red Bull eindrucksvoll vorne mitfahren.

Die eine oder andere kleinere Überraschung gelang zudem Carlos Sainz jr., der im McLaren den sechsten Platz der Gesamtwertung belegte.

Rennen bald spannender?

Mit dem neuen Regelwerk sollen die Rennen dann deutlich spannender werden. Zwischen den kleinen und großen Teams sollen die Leistungsunterschiede nicht mehr so groß sein. Wie sich das Ganze in der Praxis darstellt, werden wir wohl erst 2022 erfahren.

Fans wünschen sich spannende Saison

Für die Fans wäre das Größte, wenn sie endlich mal wieder eine spannende Saison erleben würden. In den vergangenen Jahren war es selten so, dass die Anhänger bis zuletzt mitfiebern konnten. Oft waren die Saisons schon lange vor dem Ende entschieden.

Holt Hamilton den Schumi-Rekord ein?

Lewis Hamilton kann in der kommenden Saison den Rekord von Michael Schumacher von sieben WM-Titeln einholen. Nach dem Gewinn seines sechsten Titels im vergangenen November hatte der Brite gesagt: "Ich fühle mich fit wie eh und je und werde weiter angreifen."

Hamilton will noch mehr

Hamilton will den Schumi-Rekord nicht nur einstellen. Er will ihn übertrumpfen. Der 35-Jährige hat noch ein paar Saisons lang Sprit im Tank und will dabei noch den einen oder anderen Titel einfahren.

Hamilton: „Ich arbeite immer noch an dem großen Meisterwerk. Es ist noch nicht ganz vollendet. Es dauert eine lange Zeit, bis man ein Handwerk wirklich meisterlich beherrscht. Ich habe das Gefühl, dass immer noch ein paar Puzzleteile hinzugefügt werden können.“

Karriere-Ende noch nicht in Sicht

So dürfte das Karriere-Ende des 35-Jährigen auch noch in weiter Ferne liegen: „Momentan habe ich nicht den Plan, in naher Zukunft aufzuhören. Es gibt noch mehr zu erreichen. Ich liebe es, zu fahren.“

Fahren ja, trainieren nein. Das Üben im Boliden liegt dem Über-Fahrer der Gegenwart eher nicht. „Das Training habe ich noch nie gemocht. Training an einem Rennwochenende stört mich nicht so, aber Tests mochte ich einfach nie so sehr.“

Saison-Start rückt in weite Ferne

Währenddessen rückt der Start der Forme-1-Saison 2020 immer weiter in die Ferne. Die GPs von Australien, Bahrain, Vietnam, China, Niederlande, Spanien, und Aserbaidschan sind auf unbestimmte Zeit verschoben, das Kult-Rennen in Monaco sogar schon jetzt komplett abgesagt.

Monaco erstmals seit 1954 nicht im Rennkalender

Der Grund: Der Stadtkurs setzt massive Umbauten in der Innenstadt von Monaco voraus und kann nur schwer verschoben werden. Er wird damit erstmals seit 1954 nicht im Rennkalender der Formel 1 stehen.

Kommt Mick Schumacher in die Formel 1?

Nach der Corona-Pause muss sich Mick Schumacher, Sohn von Rennfahr-Legende Michael Schumacher, in der Formel 2 zeigen, wenn es im nächsten Jahr mit einem Cockpit in der Formel 1 klappen soll. Schumacher sei "in Zukunft ein guter Kandidat für die Formel 1", sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zu Motorsport-Total.com. "Wir erwarten im kommenden Jahr eine Menge von ihm." Formel 1-Fans dürfte diese Nachricht freuen.

Deutsche sehnen sich nach mehr Formel-1-Helden

Vor allem die Motorsport-Freunde aus Deutschland. Mit Sebastian Vettel ist nur noch ein deutscher Pilot im Klassement – 2010 waren es noch ganze sieben: Michael Schmumacher (Mercedes), Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault), Nico Rosberg (Mercedes), Timo Glock (Virgin-Cosworth), Nico Hülkenberg (Williams-Cosworth), Nick Heidfeld (Sauber-Ferrari) und Adrian Sutil (Force-India-Mercedes).

Das war übrigens bei weitem nicht der Rekord. 1953 fuhren beim Großen Preis von Deutschland im mit 35 Fahrern größten Feld aller Zeiten stolze 14 deutsche Piloten. Umso ernüchternder: Hans Herrmann kam auf Platz 9 als bester Lokalmatador ins Ziel.

Deutscher Nachwuchs hakt

Seit Nico Hülkenberg seinen Platz im Renault verlor, hält Vettel nun als letzter Pilot die deutsche Fahne hoch. Und aus dem Nachwuchs ist außer den Schumi-Cousins Mick und David (Ralfs Sohn) nicht allzu viel zu erwarten. Von 300 Fahrern in den Nachwuchsserien waren letzte Saison gerade einmal zwölf aus Deutschland.

Bundesliga-Pause wohl bis Mai

Das DFL-Präsidium beschloss, dass es der Mitgliederversammlung am 31. März empfehlen will, die Bundesliga-Pause bis zum 30. April auszudehnen. Experten vermuten, dass im Laufe der kommenden Wochen sogar eine weitere Ausdehnung bis Ende diskutiert wird.

Wie würden Fans sich verhalten?

Was die Veranstalter der Formel 1 oder des Profifußballs so beschäftigt: Wie würden die Fans sich verhalten, wenn die Wettkämpfe fortgesetzt werden? Es ist wahrscheinlich, dass Fans sich zum gemeinsamen Rudelgucken im privaten Rahmen treffen würden. Dies würde zur erneuten Verbreitung des Virus beitragen.

Formel 1 startet virtuelle Rennserie

Um den Fans in der Corona-Pause trotzdem Rennspaß mit den Formel-1-Stars zu bescheren, hat die Formel 1 eine E-Sports-Serie ins Leben gerufen. An den Tagen der abgesagten Rennen treten Fahrer der Formel 1 und Stars aus der Unterhaltungsbranche in virtuellen Rennen gegeneinander an. Die Events werden auf den Social-Media-Plattformen der Formel 1 übertragen.

Formel-1-Chef verspricht 15 Rennen

Chase Carey verspricht den Fans derweil, dass ihnen mindestens 15 Saisonrennen geboten werden. "Im Moment kann niemand sicher sagen kann, wann sich die Situation verbessern wird. Wenn sie es tut, werden wir bereit sein, wieder Rennen zu fahren", sagte der Formel-1-Boss: "Wir sind entschlossen, unseren Fans eine WM-Saison 2020 zu bieten."

Prominente infiziert

In Deutschland erwischte es mittlerweile auch viele Prominente. Zuletzt musste sogar die Kanzlerin in Quarantäne. Ihre beiden Tests waren anschließend allerdings negativ.

Wann kehrt die Gesellschaft zur Normalität zurück?

Die Menschen beschäftigt derzeit die Frage, wann die Gesellschaft endlich wieder zur Normalität zurückkehren kann. Virologen schätzen, dass dies vermutlich erst im Laufe des Jahres 2021 der Fall sein wird.

Corona-Krise in der Sportwelt

Nicht nur in der Formel 1 und im Fußball hinter lässt die Corona-Krise großes Termin-Chaos. Auch in der Tenniswelt geht es gerade drunter und drüber. Die French Open wurden bereits in den Herbst verlegt, und auch Wimbledon steht auf der Kippe.

EM und Olympia verschoben

Die UEFA gab bereits bekannt, dass die für dieses Jahr geplante EM auf 2021 verschoben wird. Und auch die Olympischen Spiele, die in diesem Sommer in Tokio hätten steigen sollen, werden nun erst nächsten Sommer stattfinden.

Große Bundesliga-Entscheidung am Dienstag

Am Dienstag (31. März) entscheidet die DFL, wie lange die Corona-Pause vorerst verlängert wird. Vermutlich wird die Mitgliederversammlung dem Vorschlag des Präsidiums zu einer Verlängerung bis Ende April zustimmen.

 
 

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