Formel 1 bei Netflix? CEO sendet widersprüchliche Signale

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Die Formel 1 Saison 2021 steht in den Startlöchern. Mick Schumacher, Sohn der deutschen Formel 1-Legende Michael Schumacher, gibt sein Debüt. Doch welche Piloten gehen außerdem an den Start? Wir stellen Dir alle Fahrer und Teams vor.

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Der Streamingdienst Netflix feiert mit der Formel 1 einige Erfolge. Nach der Dokuserie „Drive to Survive“ kam zuletzt auch die Dokumentation über Michael Schumacher gut an.

Wäre die Formel 1 dann vielleicht auch etwas für Netflix? Der CEO denkt über den Kauf der Liverechte nach, sendet dabei aber widersprüchliche Signale.

Formel 1 bei Netflix?

Netflix-CEO Reed Hastings, einer der Gründer des Unternehmens, erklärte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, dass er sich vorstellen kann, in Zukunft auch um die Liverechte an der Formel 1 mitzubieten.

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Das ist Netflix

  • das Unternehmen wurde bereits 1997 gegründet
  • zunächst war es eine Online-Videothek, die Filme und DVDs versendete
  • mittlerweile hat Netflix 9400 Mitarbeiter (Stand 2020)
  • Netflix machte 2020 einen Umsatz von 25 Milliarden Dollar
  • in den vergangenen Jahren gab es immer mehr Eigenproduktionen wie „Das Damengambit“, „Stranger Things“ und „Haus des Geldes“

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„Vor einigen Jahren wurden die Rechte an der Formel 1 verkauft. Damals gehörten wir nicht zu den Bietern. Heute würden wir darüber nachdenken“, so Hastings.

Doch der Unternehmer sendet beim Thema Livesport auch widersprüchliche Signale. So mache man bei Netflix „Unterhaltung und keinen Journalismus, der bestimmte Standards haben und ethischen Leitsätzen folgen sollte“, stellte Hastings klar und sagte anschließend: „Auch von Livesport lassen wir die Finger.“

Netflix-CEO sendet widersprüchliche Signale für Formel-1-Übertragung

Hastings erklärte: „Bei Sportsendungen haben wir keinerlei Kontrolle über die Quelle. Wir besitzen ja nicht die Bundesliga. Die kann Deals abschließen, mit wem sie will. Diese Art von Kontrolle wäre aber eine Voraussetzung für uns, damit wir unseren Kunden ein sicheres Angebot machen können.“

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Doch trotz der eigentlichen Ablehnung bringen die Erfolge von „Drive to Survive“ und „Schumacher“ die Bosse offenbar bei der Formel 1 zum Nachdenken, da die Motorsport-Königsklasse als eine der wenigen Sportarten auf der ganzen Welt populär ist.

Ob Netflix dann tatsächlich irgendwann die Rechte für die Formel 1 erwerbt, wird sich zeigen. (oa)