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Formel 1: Schumacher-Team bricht bewusst eine Regel – das steckt dahinter

Mick Schumacher: Wie ihm sein Weg in die Formel 1 gelang

Er ist aktuell die größte deutsche Motorsport-Hoffnung: Mick Schumacher. Der Sohn des siebenmaligen Formel 1-Weltmeisters und Ferrari-Legende Michael Schumacher. Mick feiert 2021 sein Debüt in der Formel 1. Doch wie gelang ihm der Sprung in die Königsklasse? Wir blicken für dich auf seine bisherige Karriere.

In der Formel 1 hat das Haas-Team in Australien Überstunden gemacht. Grund dafür ist das Auto von Mick Schumacher.

Für den deutschen Fahrer brach Haas in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag die Sperrstunde. Eine Strafe muss das Team in der Formel 1 dafür aber nicht befürchten.

Formel 1: Haas bricht Sperrstunde für Schumi-Auto

In Saudi-Arabien zerlegte Mick Schumacher mit einem heftigen Unfall sein Chassis. In Australien fährt der 23-Jährige mit einem Ersatz. Um das aber rechtzeitig fertigzustellen, mussten die Haas-Mitarbeiter ordentlich reinklotzen.

„Es war für die Jungs ziemlich hart“, sagte Teamchef Günther Steiner gegenüber „Motorsport-Total.com“. „Wir haben letzte Nacht die Sperrstunde gebrochen, weil die Jungs heute Morgen schon fertig sein wollten. Dafür hat es sich gelohnt, die Sperrstunde zu brechen.“

In der Formel 1 dürfen die Teams nur bis zu einer gewissen Zeit an dem Auto arbeiten. Allerdings haben die Teams mehrere Sperrstundenjoker und können so die Sperrstunde umgehen. Den Ersten nutzte Haas für das Schumi-Chassis.

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Formel 1: DAS passiert mit dem kaputten Chassis

Das kaputte Chassis wird aktuell in die heimische Fabrik gebracht. „Es geht jetzt zurück, um dort repariert zu werden. Hoffentlich können wir es ab Imola wieder verwenden, als Ersatzchassis. Ich denke, das sollte klappen. Die Seitenaufprallstruktur muss getauscht werden, und es muss neu lackiert werden, weil eine kleine Delle drin ist. Aber es ist reparabel“, erklärte Steiner.

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Neben dem Chassis wurde am Auto von Schumacher ein neues Getriebe eingebaut. Der Motor soll den Unfall nach ersten Erkenntnissen unbeschadet überlebt haben. Steiner ist optimistisch: „Sie müssen die Powerunit jetzt anwerfen, aber die Drücke und so weiter haben wir schon geprüft, und Ferrari sagt, das passt.“ (fs)