Formel 1: Haas-Boss setzt Mick Schumacher unter Druck – „Das erwarte ich besonders von ihm“

Für Mick Schumacher gibt es in der Formel 1 keine Extrawürste.
Für Mick Schumacher gibt es in der Formel 1 keine Extrawürste.
Foto: imago images/Motorsport Images

In rund zwei Monaten wird Mick Schumacher sein Debüt in der Formel 1 feiern. Der Sohn von F1-Legende Michael Schumacher ist zum Rennstall Haas gewechselt.

Von seinem neuen Teamchef gibt es zum Formel 1-Saisonstart aber keinen Welpenschutz. Günther Steiner macht eine klare Ansage.

Formel 1: Haas hat hohe Erwartungen an Mick Schumacher

Der Moment, auf den viele Fans gewartet haben, ist bald gekommen. Mick Schumacher fährt in der Formel 1. Schumi Jr. hat den Sprung in die Königsklasse geschafft, doch damit steigen nun auch die Ansprüche an den 21-Jährigen.

Um seine Erwartungen zu verdeutlichen, zieht Haas-Boss Günther Steiner den Vergleich zu Charles Leclerc, der sich in seiner ersten Saison bei Sauber stark gesteigert hatte.

„In den ersten Rennen war er nicht schneller als sein Teamkollege. Aber er lernte dann extrem schnell. Das ist das, was ich besonders von Mick erwarte. Ich bin überzeugt, dass wir schon in der zweiten Saisonhälfte zwei Fahrer haben, die genau wissen, wie es geht“, so Steiner.

Mick Schumacher: Klare Pläne für 2022

Im der zweiten Jahreshälfte will das Haas-Team dann die ersten Lorbeeren in Form von ordentlichen Platzierungen ernten. Mit Blick auf die Zukunft steigen die Erwartungen natürlich: „2022 sollte sie dann in einer Position sein, zu beweisen, wozu sie fähig sind. Unsere Aufgabe ist es, sie anzulernen und ihnen ein Auto zu bauen, mit dem sie ihr Können zeigen können. Um dann ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen“, so Steiner.

Viel Eingewöhnungszeit oder gar einen Welpenschutz gibt es weder für Mick Schumacher, noch für Teamkollege Niktia Mazepin.

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Weil Niktia Mazepin als ziemlich explosiv und launisch gilt, befürchtet man, dass es dort innerhalb des Rennstalls krachen könnte. „Wir sind keine Freunde, maximal alte Bekannte“, hatte Mazepin erst kürzlich gesagt.

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Steiner: „Dann kann es schon mal laut werden“

Günther Steiner macht sich da aber weniger Sorgen und ansonsten hat er auch schon eine Lösung parat. „Falls es mal aus dem Ruder läuft, werde ich klare Ansagen machen. Dann kann es schon mal laut werden“, so der 55-Jährige.

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Mit Druck und Konkurrenzkampf kann Mick Schumacher umgehen, das hat er in der Vergangenheit bewiesen. Der 21-Jährige erkämpfte sich seinen Platz in der Formel 1 mit starken Leistungen und bekam das Cockpit nicht wegen seines Namens. Sowohl in der Formel 3, als auch in der Formel 2 holte er den Titel. (fs)

 
 

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