Formel 1: Wütender Mercedes-Chef haut auf den Tisch – „Das lasse ich nicht zu“

Michael Schumacher: Das ist die Karriere des Ausnahmefahrers
Beschreibung anzeigen

Wo Erfolg ist, da gibt es immer auch ganz viel Leid. Das bekommt Formel 1-Rekordinhaber Lewis Hamilton jetzt wieder einmal zu spüren.

Im Netz wird seine Leistung von Formel 1-Fans stark angezweifelt. Der Vorwurf: Hamilton wäre nur so gut, weil er immer das beste Auto hat. Mercedes-Teamchef Toto Wolff will sich das nicht gefallen lassen und haut ordentlich auf den Tisch.

Formel 1: Hamilton stellt Rekord ein, Kritiker zweifeln

Am vergangenen Wochenende war es soweit. Lewis Hamilton hat den Formel 1-Fabel-Rekord von Michael Schumacher eingestellt. 91 Grand-Prix-Siege haben nun beide Rennfahrer auf ihrem Konto stehen. Im puncto Weltmeister-Titel kann Hamilton Schumacher in diesem Jahr auch einholen. Der Brite ist auf dem besten Weg zum siebten Titel.

Doch trotz seiner Dominanz und überragenden Fahrweise zweifeln einige Kritiker am Erfolg des 35-Jährigen. Hamilton habe das beste Auto und würde nur deswegen gewinnen, heißt es immer wieder in den sozialen Netzwerken.

--------------------

Das aktuelle Fahrer-Ranking der Formel 1

  1. Hamilton 230 Punkte
  2. Bottas 161
  3. Verstappen 147
  4. Ricciardo 78
  5. Pérez 68
  6. Norris 65
  7. Albon 64
  8. Leclerc 63
  9. Stroll 57
  10. Gasly 53
  11. Sainz 51
  12. Ocon 36
  13. Vettel 17
  14. Kvyat 14
  15. Hülkenberg 10
  16. Giovinazzi 3
  17. Räikkönen 2
  18. Grosjean 2
  19. Magnussen 1
  20. Latifi 0
  21. Russell 0

--------------------

Die besten Fahrer bekommen die besten Autos

„Es war im Motorsport oft so, dass es die besten Fahrer geschafft haben, sich in die besten Autos zu bringen. Wir kennen auch den umgekehrten Fall – dass ein Pilot eben die falsche Entscheidung trifft und sich auf diese Weise die Chancen auf Siege vermasselt“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Nürburgring.

Dann erzählt er weiter: „Bei Lewis war es so, dass er 2012 erkannt hat, was wir alles planten, und er glaubte an unser Projekt. Gewiss haben wir seit Beginn der Turbohybrid-Ära sehr konkurrenzfähige Autos gebaut. Aber du musst das als Fahrer auch umsetzen. Es muss eben beides stimmen. Wir hätten ohne ihn nicht all diese Siege eingefahren, und er hätte ohne unser Auto weniger oft gewonnen.“

---------------------

Mehr News aus der Formel 1:

Wegbegleiter rät Sebastian Vettel vom Wechsel zu Aston Martin ab, doch der ignoriert seinen Rat

Angefressener Hamilton über Schumi: „Michael hat Ferrari nicht zum Erfolg geführt”

Seitenhieb gegen Ferrari vom neuen Vettel-Boss – „Hier wird niemand beschuldigt“

---------------------

Wolff schießt gegen die Kritiker

Schließlich wettert er gegen die Kritiker: „Aber ich lasse die Meinung nicht zu, dass er nur deshalb so regelmäßig triumphiert, weil er es im besten Auto ja angeblich so leicht hat. Wer so etwas als Formel-1-Fahrer behauptet, der sollte sich mal Gedanken darüber machen, wieso nicht er in einem Mercedes sitzt.“

>>> Formel 1: Demütigung für Ferrari – diese Ansage gleicht einer schallenden Ohrfeige

Fünf Weltmeister-Titel holte Lewis Hamilton seit seinem Wechsel zu Mercedes. Sicherlich hatte Mercedes immer eins der stärksten Autos, aber diese Konstanz kommt nicht von ungefähr. Ein Vergleich mit Michael Schumacher ist an dieser Stelle nur schwer möglich. Es waren andere Zeiten. (fs)

 
 

EURE FAVORITEN