Formel 1: Geheime Absprache zwischen FIA und Mercedes? SIE könnte es den Job kosten

Formel 1: Das sind die 10 legendärsten Strecken

Formel 1: Das sind die 10 legendärsten Strecken

Die Formel 1 trägt Jahr für Jahr ihre Rennen auf den spektakulärsten Rennstrecken der Welt aus. Wir zeigen euch die legendärsten Kurse der Königsklasse.

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Nach dem abgeschmetterten Protest gegen die Wertung der WM-Entscheidung in der Formel 1 verzichtete Mercedes auf die angekündigte Berufung. War eine geheime Absprache etwa der Grund?

Nachdem diese in erster Instanz zurückgewiesen wurde, ließen es die Silberpfeile gut sein – auch wenn sie sich im Recht sahen. Einem Bericht zufolge soll dies an einem Deal zwischen Rennstall und FIA gelegen haben. Dieser könnte zwei Personen in der Formel 1 den Job kosten.

Formel 1: Kontroverses Saisonende erhitzt Gemüter

Die Kontroverse um die WM-Entscheidung zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton brachte das Fass zum Überlaufen. Die Stewards um ihren Chef Michael Masi hatten sich über das gesamte Jahr ohnehin nicht mit Ruhm bekleckert. Zu inkonsequent erschien den Teams und Beobachtern die Anwendung des Regelwerks.

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Formel 1 | Fahrer und Teams 2022

  • Mercedes: Hamilton/Russell
  • Red Bull: Verstappen/Perez
  • Ferrari: Leclerc/Sainz
  • McLaren: Norris/Ricciardo
  • Alpine: Alonso/Ocon
  • Alpha Tauri: Gasly/Tsunoda
  • Aston Martin: Vettel/Stroll
  • Williams: Latifi/Albon
  • Alfa Romeo: Bottas/Zhou
  • Haas: Mazepin/Schumacher

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Und so legte Mercedes Protest ein – ohne Erfolg. Wenige Stunden bevor die Berufungsfrist ablief, verkündete das Team aus Brackley, dass man den Einspruch zurückgezogen habe. Wie „BBC Sport“ nun berichtet, soll dieser Entscheidung einer geheimen Absprache mit der FIA vorausgegangen sein.

Formel 1: Tauscht die FIA wegen Mercedes die Posten aus?

Eine hochrangige, namentlich nicht näher genannte Quelle habe „BBC“ gegenüber verraten, dass man sich auf eine Gegenleistung verständigt habe. Alle Beteiligten wollten verhindern, dass die Fahrer-Meisterschaft am grünen Tisch entschieden wird.

Daher habe die FIA zugesichert, dass nicht nur Renndirektor Masi, sondern auch der Technik-Verantwortliche Nikolas Tombazis ihre Posten für die neue Saison räumen müssen. Bisher mussten beide allerdings noch nicht ihren Hut nehmen.

Formel 1: Mercedes bestreitet Absprache

Längst ist bekannt, dass zumindest Masi Teamchef Toto Wolff ein Dorn im Auge ist (Hier mehr dazu erfahren). Dennoch bestreitet Mercedes die geheimen Absprachen. Man habe den Protest niedergelegt, nachdem man die Zusicherung erhalten habe, „dass die Angelegenheit ernsthaft behandelt und von der FIA angemessene Maßnahmen ergriffen würden.“

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Laut „BBC“ scheint die Entlassung Masis übrigens auch deshalb noch nicht über die Bühne gegangen zu sein, weil es keinen offensichtlichen Ersatz für ihn gibt. Bis zum Saisonstart im März dürfte also noch fleißig diskutiert werden.

Masi aus FIA-Dokument entfernt

Zuletzt hatte auch eine Veröffentlichung der FIA die Spekulationen angeheizt, der Renndirektor könnte von seinen Aufgaben entbunden werden. Masi war aus einem offiziellen Dokument des Motorsport-Weltverbands gestrichen worden. Hier mehr dazu >> (mh)