Formel 1: Paukenschlag! Teamchef droht nach WM-Drama mit Ausstieg – „Unwürdig“

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Die Formel 1 Saison 2021 steht in den Startlöchern. Mick Schumacher, Sohn der deutschen Formel 1-Legende Michael Schumacher, gibt sein Debüt. Doch welche Piloten gehen außerdem an den Start? Wir stellen Dir alle Fahrer und Teams vor.

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Was war das für ein Drama in der Formel 1! Erst auf der allerletzten Runde sichert sich Max Verstappen den ersten Weltmeistertitel seiner Karriere und ließ im Chaos von Abu Dhabi Superstar Lewis Hamilton hinter sich.

Mercedes hatte daraufhin versucht, das Rennergebnis wegen zweier mutmaßlicher Verstöße gegen das Sportliche Reglement des Automobil-Weltverbandes FIA anzufechten – ohne Erfolg. Red Bull war daraufhin so angefressen, dass man jetzt mit einem Ausstieg aus der Formel 1 droht.

Formel 1: Red Bull droht mit Ausstieg

Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko zeigte sich nach den Protesten von Mercedes sehr enttäuscht und hat scharf gegen den Konkurrenten geschossen.

„Es ist widerlich, was sie nach dem Rennen gemacht haben und eines WM-Finals unwürdig. Einen Protest einzulegen, bei dem klar war, dass er nicht funktionieren wird. Das spricht aber für die Gesinnung eines, ich würde sagen, unwürdigen Verlierers, wenn man solche Einsprüche und Proteste einlegt.“, sagt Marko in einem ORF-Interview.

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Der 78-Jährige drohte gleichzeitig mit einem Ausstieg aus der Formel 1, sollte sich an gewissen Gegebenheiten der FIA nichts ändern. „Wir werden unser Engagement in der Formel 1 überdenken, wenn das nicht entsprechende Auswirkungen für die zukünftigen Meisterschaften hat“, sagt er deutlich. Der Österreicher fordert, dass das Regelwerk und die Entscheidungsprozesse in der Formel 1 überdenkt werden sollten.

Heftige Kritik von Marko an FIA

„Das ganze System gehört überdacht. Es gehört Konstanz hinein, es können Entscheidungen nicht einmal so ausgelegt werden und einmal so ausgelegt werden. Die Regeln müssen vereinfacht werden. Die Prämisse muss sein: Let's race!“, findet Marko.

Dass die Rennleitung zuerst die Überrundeten nicht vorbeiwinkte, „war völlig unverständlich. Entgegen allen Chancen“, erklärt Marko weiter. „Und so hat Mercedes eigentlich zwei Safety-Car-Phasen verschlafen, dadurch haben sie es uns leichter gemacht. Aber schließlich musste Max Hamilton auch noch überholen, dank der besseren Waffen hat er es auch geschafft.“

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Im Zentrum der Kritik steht einmal mehr Michael Masi, der das Chaos durch seine Entscheidungen auslöste. Obwohl Red Bull schlussendlich davon profitierte, hält Marko auch personelle Konsequenzen nach den Erfahrungen der Saison für unvermeidlich.

„Nachdem so viele Fehler und hinterfragungswürdige Entscheidungen gefällt werden, ist sicher großer Handlungsbedarf nötig. Jetzt kommt ja ein neuer Präsident, also der möchte als erstes hier ansetzen“, sagt Marko mit Blick auf den Nachfolger von FIA-Präsident Jean Todt, der am 17. Dezember gewählt wird. Und die Stewards seinen ohnehin „auf alle Fälle zu hinterfragen“.

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