Formel 1: Irre Klausel bei Max Verstappen – macht sie den Weg frei für einen Mega-Deal?

Formel1: Bahnt sich da ein Wechsel-Hammer an? Eine irre Klausel könnte dafür sorgen.
Formel1: Bahnt sich da ein Wechsel-Hammer an? Eine irre Klausel könnte dafür sorgen.
Foto: IMAGO / Nordphoto

Wie lange bleibt Formel1-Seriensieger Lewis Hamilton der Königsklasse noch erhalten? Der 37-Jährige hat bei Mercedes seinen Vertrag für diese Saison noch einmal verlängert, doch allzu lange wird die Formel1-Legende nicht mehr fahren.

Ein Nachfolger könnte Max Verstappen sein. Der 23-Jährige gilt als Riesentalent - sein Manager ist überzeugt, dass Mercedes bei der Hamilton-Nachfolge nicht um Verstappen rumkommen wird.

Eine irre Klausel sorgt für zusätzliche Brisanz.

Formel1: Irre Klausel bei Verstappen könnte Wechsel zu Mercedes ermöglichen

Christian Horner, Teamboss bei Red Bull: „Ich bin sicher, sollte Lewis seine Karriere beenden, wird Max automatisch ganz oben auf der Mercedes-Liste stehen. Auch George Russell und andere Fahrer gehören dazu.“

Doch zunächst einmal wird Verstappen einen neuen Anlauf nehmen, um nach sieben Weltmeistertiteln in Serie neue Spannung in die Formel1 zu bringen.

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Performance-Klausel in Verstappens Vertrag

Für Aufsehen sorgte zuletzt aber eine Klausel in Verstappens Vertrag. Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko (77) bestätigte gegenüber F1-Insider.com ein solche Klausel: „Ja, es gibt eine Performance-Klausel. Ich möchte nicht in Details gehen, aber sie besagt mehr oder weniger, dass Max aus eigener Kraft um Rennsiege und die WM mitfahren kann. Kann er das, verlängert sich sein Vertrag. Wenn nicht, wäre er frei.“

Konkret soll das laut dem Formel1-Magazin bedeuten, dass Verstappen durchschnittlich etwa drei Zehntelsekunden pro Runde, die Verstappens Red Bull nicht auf das jeweils beste Auto verlieren darf. In der vergangenen Saison hätte Red Bull diese Performance-Klausel nicht erfüllt. Der Rückstand auf Weltmeister Hamilton betrug im Schnitt eine halbe Sekunde.

Ex-Formel1-Fahrer sicher: „Max geht nicht zu Ferrari“

„Alles hängt von diesem Jahr ab. Mercedes weiß das und Red Bull auch“, ist Ex-Formel-1-Fahrer und Verstappens-Landsmann Robert Doornbos gegenüber Motorsport.com überzeugt: „Max geht nicht zu Ferrari, aber Mercedes wäre natürlich eine attraktive Option. Red Bull muss zusammen mit Honda alle Register ziehen, um sicherzustellen, dass Verstappen seinen Vertrag erfüllen will.” (ms)