Veröffentlicht inSportmix

Formel 1: Red-Bull-Chef Christian Horner fordert Eingreifen der FIA – „Sehr ernstes Problem“

Max Verstappen: Sein Weg zum Top-Star in der Formel 1

Red Bull-Pilot Max Verstappen ist der Shooting-Star der Formel 1. Der junge Niederländer ist in der Saison 2021 Titelkandidat und macht Lewis Hamilton das Leben schwer. Wie es dazu kam, zeigen wir dir hier im Video.

Steht die Formel 1 vor einem großen Problem? Dieser Meinung ist Red-Bull-Boss Christian Horner. Der Brite ist nie verlegen, wenn es darum geht, deutliche Worte zu finden.

Doch dieses Mal ist er nicht allein. Mehrere Teamchefs der Formel 1 wenden sich an die FIA. Die Budgetobergrenze wird immer problematischer.

Formel 1: Teams in ihren Ausgaben begrenzt

Vorbei die Zeiten der endlosen Investitionen in der Motorsportkönigsklasse. Seit 2021 gibt es die Budgetobergrenze für jeden Rennstall. In dieser Saison liegt die Deckelung bei 140 Millionen US-Dollar.

Von diesem Geld müssen Mitarbeiter-, Reise- oder Entwicklungskosten bezahlt werden. Ausgenommen sind beispielsweise Gehälter für die Fahrer oder Marketingausgaben. Doch die weltweit steigende Inflation bringt die Finanzen der F1-Teams in Bedrängnis.

Formel 1: Horner legt den Finger in die Wunde

„Ich denke, das ist ein sehr reales Problem“, äußert sich Horner nun. Besonders die massiv steigenden Transportkosten beschäftigen die Verantwortlichen. „Wir sehen diese Auswirkungen bereits bei Dingen wie der Luftfracht“, beschreibt er. Es handle sich um ein „sehr ernstes Problem“.

+++ Formel 1: Hamilton wird hellhörig – FIA ändert kurz vor Saisonstart entscheidendes Detail +++

Er fordert die FIA auf, sich einzuschalten. Es sei die Pflicht der Regelhüter, sich das anzusehen. Man dürfe nicht vergessen, dass die Budgetobergrenze 2020 beschlossen wurde, als „niemand die Umstände vorhersehen konnte, die wir heute auf der Welt haben“, so Horner.

Formel 1: Leidet die Entwicklung?

Ähnlich sieht das auch Williams-Boss Jos Capito: „Man sieht, dass die Logistikkosten um 40 bis 50 Prozent gestiegen sind. Das ist eine große, große Auswirkung.“ Im schlimmsten Fall leidet am Ende die Entwicklung der neuen Autos darunter, weil immer mehr Geld in die Logistik fließen muss. „Man plant die Weiterentwicklung über das Jahr verteilt, und wenn dann Dinge kommen, die völlig außer Kontrolle geraten, wird die Situation sehr schwierig“, sagt Capito.

—————————-

Nachrichten aus der Formel 1:

—————————

Selbst McLaren, das als eiserne Verfechter der Obergrenze gilt, zeigt sich gesprächsbereit. Allein das unterstreicht die Relevanz des Problems. (mh)