Formel 1: Irrer FIA-Hammer! Sebastian Vettel und Co. dürfen ab sofort nicht mehr….

Sebastian Vettel und Ferrari bekommen in der Formel 1 die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren.
Sebastian Vettel und Ferrari bekommen in der Formel 1 die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren.
Foto: imago/Sven Simon

Dicker Hammer in der Formel 1!

Der Automobil-Weltverband FIA greift in der Corona-Krise hart durch. Für Rennställe und Fahrer der Formel 1 gelten nun besonders strenge Auflagen. Auch für Sebastian Vettel und Ferrari sind Auswirkungen enorm.

FIA: Formel 1 muss Zwangspause machen

Demnach sind Antriebshersteller gezwungen ihre Werke für 21 Tage zu schließen. Die Produktion und Entwicklung muss ruhen, Tests dürfen weder selbst noch durch Zulieferer ausgeführt werden.

Die FIA will mit dieser Zwangspause dafür sorgen, dass die Kosten der Teams gesenkt werden. Schließlich kämpfen speziell die kleineren Rennställe in der Corona-Krise ums wirtschaftliche Überleben.

Formel 1 in der Corona-Krise

Die ersten Rennen der Saison wurden in der Formel 1 bereits auf unbestimmte Zeit verschoben. Nach aktuellem Stand würde es im Juni in Kanada losgehen. Doch auch dieses Vorhaben ist längst nicht in Stein gemeißelt.

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Die Formel 1 berät permanent, wann und wie die diesjährige Saison veranstaltet werden soll. Denkbar ist ein Beginn im Spätsommer. Dann würde die Saison sich bis in den Januar ziehen.

FIA schreibt Statuten um

Sollte es in dieser Saison weniger als 14 Rennen geben, darf ein Fahrer laut neuer FIA-Statuten nur noch zwei Verbrennungsmotoren, zwei Turbolader, zwei Energiespeicher und Einheitselektronikpakete benutzen. Wenn die Anzahl der Rennen sogar unter elf fällt, sind nur noch ein Energiespeicher und ein Einheitselektronikpaket erlaubt.

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Zudem wurde nun auch offiziell verkündet und festgehalten, dass das neue Formel-1-Reglement nicht im Jahr 2021 eingeführt wird, sondern aus Kostengründen erst 2022.

„Diese technischen Änderungen haben bereits die notwendige Einstimmigkeit der teilnehmenden Teams erhalten“, teilte der Weltverband mit: „Weitere Maßnahmen werden 2021 nach Gesprächen mit den Teams folgen, unter anderem die Homologierung der Überlebenszelle (ab 2020) und weiterer Komponenten.“

Corona-Krise in der Sportwelt

Abseits der Formel 1 sind auch alle anderen Sportarten von der Corona-Krise schlimm betroffen. Seit Wochen ruht in der Fußball-Bundesliga der Ball. Die EM wurde bereits auf das kommende Jahr verschoben.

Tennisturniere und Olympia verschoben

In der Tenniswelt wurde mit den French Open eines der wichtigsten Turniere von Mai in den Herbst verschoben. Auch das Wimbledon-Turnier im Juli steht auf der Kippe.

Außerdem wurden die Olympischen Spiele in Tokio um ein Jahr auf den Sommer 2021 verschoben.

Bundesliga im Chaos

Die DFL verlängerte die Bundesliga-Pause jüngst bis Ende April. Experten können sich allerdings kaum vorstellen, dass am ersten Mai-Wochenende schon wieder gespielt werden kann. Manche Virologen glauben sogar, dass im gesamten Jahr 2020 kein Ball mehr rollen sollte.

Sport-Teams zittern um ihre Existenz

Ob beim Fußball oder in der Formel 1 - speziell die kleineren Teams sind von der Corona-Krise schwer getroffen. Sie befürchten, dass sie die fehlenden Einnahmen nicht kompensieren können und im schlimmsten Fall dicht machen müssen.

Boris Becker außer sich

Boris Becker kann nicht verstehen, warum die ganze Welt wegen des Coronavirus derart in Panik verfällt. Bei Twitter redete der ehemalige Tennis-Star sich förmlich in Rage (hier sein Ausraster im Wortlaut).

Wimbledon verschoben

Kaum hatte Boris Becker kommuniziert, dass die Corona-Krise nicht so schlimm sei und das WImbledon-Turnier nicht verschoben werden soll, da teilten die Organisatoren mit, dass der Grand-Slam-Klassiker für das Jahr 2020 komplett abgesagt wird.

Verzichten Vettel und Co. auf Teile ihrer Gehälter?

Die Bundesliga-Clubs machen es vor. Dort verzichte die Profis und Vereinsbosse auf Teile ihrer Gehälter. In der Formel 1 hat diese Geste der Solidarität sich bisher noch nicht durchgesetzt.

Mercedes-Dominanz auch in neuer Saison?

Wenn die Formel 1 die Corona-Krise bewältigt hat, stehen Sebastian Vettel und Ferrari gleich vor der nächsten Mammut-Aufgabe: Kann der italienische Rennstall endlich die Dominanz von Mercedes brechen oder fährt Hamilton wieder allen davon?

McLaren-Piloten verzichten auf Gehalt

Derweil nehmen sich die ersten Formel-1-Piloten ein Beispiel an anderen Sport-Profis, etwa aus der Bundesliga. So verzichten Carlos Sainz und Lando Norris in der Corona-Krise freiwillig auf Teile ihres Gehalts. Die Maßnahme ist Teil eines Sparpaketes beim Traditionsrennstall McLaren, der zahlreiche Mitarbeiter in den unbezahlten Zwangsurlaub schicken musste.

Englische Fans gehen auf die Barrikaden

Anders sieht es aus bei englischen Fußball-Fans. Beim Blick auf das Vergalten der Mc-Laren-Piloten dürften sie komplett ausrasten. Den Grund dafür erfährst du hier >>>

Neues Team in der Formel 1

Derweil gibt es endlich auch mal positive Neuigkeiten aus der Formel 1. Wie jetzt bekannt wurde, geht im nächsten Jahr ein neues Team an den Start.

Wer in die Königsklasse des Rennsports zurückkehrt, liest du hier >>>

Vettel-Teamkollege mischt jetzt HIER mit

Bevor es jedoch soweit ist, muss die Corona-Krise zunächst bewältigt werden. In der Zwischenzeit geht Vettel-Teamkollege Charles Leclerc neue Wege. Alles dazu hier >>>

Sky überträgt eGrand Prix

Aber damit nicht genug: Der Pay-TV-Sender Sky hat den eSport Grand Prix mit in sein Programm aufgenommen und wird das Rennen am Sonntag live mit Kommentator übertragen. Mit dabei sind neben Charles Leclerc auch andere Formel-1-Piloten wie Alex Albon.

Irre Silverstone-Pläne

In der Corona-Krise werden in der Formel 1 offenbar die kuriosesten Modelle durchgespielt. So brachte Silverstone-Chef Stuart Pringle im Gespräch mit Sky die Möglichkeit ins Spiel, dass mehrere Rennen auf der Strecke des Großbritannien-GP ausgetragen werden könnten. "Die Mehrheit der Teams ist nur einen Steinwurf von der Strecke entfernt. Operativ wäre es also unkompliziert mehrere Rennen auszutragen", sagt Pringle und erklärt, dass ein Rennen in entgegengesetzter Richtung gefahren werden könnte, um Abwechslung reinzubringen.

Kann Ferrari zurückschlagen?

Wann es auch immer in der Formel 1 losgehen mag - für die Scuderia stellt sich die große Frage, ob der Traditions-Rennstall nach den jüngsten Pleiten zurückschlagen kann. In der Vorsaison konnte Ferrari nicht mit Mercedes mithalten.

Sehnsucht nach Schumi-Ära

Mit Michael Schumacher war Ferrari jahrelang unschkagbar. Von 2000 bis 2004 holte Schumi fünf WM-Titel in Serie und bestimmte das Renngeschehen nach Belieben.

Gehört Mick die Zukunft?

Wann sehen wir Schumi Jr. im Ferrari? Es dürfte nicht mehr lange dauern. Mick Schumacher ist bereits in seinem zweiten Jahr in der Formel 2 und könnte bald den Sprung in die Königsklasse schaffen. Zunächst dürfte er aber wohl erst für Alfa Romeo Racing starten - das "Ausbildungsteam" von Ferrari.

Schumi-Benefizspiel verschoben

Auch das jährliche Benefizspiel "Champions for Charity" muss wegen des Coronavirus verschoben werden. Die für den Mai geplante Partie wird nun am 9. Oktober nachgeholt.

Für wen fährt Vettel im Jahr 2021?

Sebastian Vettel kann die kommende Saison kaum noch abwarten. Denn für den viermaligen Weltmeister wird sich 2020 einiges entscheiden. Sein Vertrag bei Ferrari läuft aus, und eine Verlängerung gibt's wohl nur, wenn Vettel deutlich bessere Leistungen zeigt als im Vorjahr.

Und was ist mit Hamilton?

Lewis Hamilton befindet sich in einer ähnlichen Situation. Sein Vertrag bei Mercedes endet ebenfalls zum Saisonende. Während die Silberpfeile gerne mit ihm verlängern würden, gibt es immer wieder Gerüchte um ein großes Interesse von Ferrari. (dhe)

 
 

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