Formel 1: Experte schießt gegen Ferrari – „Man versucht...“

Ferrari wird in der Formel 1 für seine Vorgehensweise heftig kritisiert.
Ferrari wird in der Formel 1 für seine Vorgehensweise heftig kritisiert.
Foto: imago images/ZUMA Wire

Wegen der Corona-Krise ist die Formel 1 abermals verschoben worden. Gestartet werden soll nun endlich im Juli.

Heiß diskutiert wird in der Formel 1 zudem die Einführung einer Budgetobergrenze. Ferrari soll sich querstellen, deswegen schießt ein F1-Experte nun gegen die Scuderia.

Formel 1: Danner übt heftige Kritik an Ferrari

Der ehemalige Rennfahrer Christian Danner hat den italienischen Rennstall Ferrari wegen der angeblichen Blockade weiterer Sparmaßnahmen in der Formel 1 deutlich kritisiert. Die Scuderia, für die der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel fährt, soll sich Medienberichten zufolge gegen eine weitere deutliche Senkung des künftig erlaubten Budgets von maximal 175 Millionen US-Dollar (161 Millionen Euro) stellen.

„Man versucht hier, in schwierigen Zeiten seinen eigenen Vorteil weiter beizubehalten“, sagte TV-Experte Danner in einem Interview von RTL/ntv. Ferrari schere sich überhaupt nicht um die anderen neun Teams, meinte Danner. Dem Vernehmen nach wünscht sich aber auch Red Bull eine höhere Budgetobergrenze als die meisten anderen Teams.

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Das ist Christian Danner

  • Geboren am 4. April 1958 in München
  • Von 1977 bis 1997 war er im Motorsport aktiv
  • Fuhr unter anderem in der Formel 1, der DTM und der Indy Car Series
  • Seit 1998 kommentiert er die Formel 1 bei RTL

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Durch die Coronavirus-Pandemie hat sich die finanzielle Situation bei einigen Rennställen verschärft. McLaren, Williams und Racing Point schickten Mitarbeiter bereits in Kurzarbeit. Außer den Branchenriesen Mercedes, Ferrari und Red Bull stehe allen „das Wasser bis zum Hals“, meinte Danner.

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Budgetobergrenze auf 120 Millionen Euro senken?

McLaren-Geschäftsführer Zak Brown betonte jüngst bei der BBC: „Alle sind für 150 Millionen Dollar, und eine große Mehrheit - einschließlich eines der Top-Teams - ist bereit, noch deutlich unter 150 Millionen Dollar zu gehen.“ Dabei dürfte es sich um Serien-Weltmeister Mercedes handeln.

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Laut „Auto, Motor und Sport“ könnte die Ausgabengrenze in mehreren Stufen auf 120 Millionen Dollar (110 Millionen Euro) gesenkt werden. Am Karfreitag soll eine weitere Krisenrunde beim Dauer-Streitthema Sparkurs geplant sein. (dpa)

 
 

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