Formel 1: Verschwörung gegen Vettel? Jetzt kracht es gewaltig

Formel 1-Legende Bernie Ecclestone und Sebastian Vettel im Gespräch.
Formel 1-Legende Bernie Ecclestone und Sebastian Vettel im Gespräch.
Foto: imago images

Puh, diese Attacke hat es in sich!

Und sie kommt von niemand geringerem als Ex-Formel 1-Boss Bernie Ecclestone. Der unterstellte Ferrari nun, dass Sebastian Vettel im Duell mit Teamkollege Charles Leclerc vorsätzlich benachteiligt worden sein soll.

Formel 1: Bernie Ecclestone wittert Verschwörung um Vettel

Der langjährige Formel 1-Promoter, der am Mittwoch seinen 90. Geburtstag feierte, wittert gar eine Verschwörung beim italienischen Rennstall.

Charles Leclerc sei zwar ein „Riesentalent“, aber „das war Sebastian Vettel auch, er ist es immer noch. Und er hat mehr Erfahrung. Eigentlich müsste er also vorne sein. Da er das aber nicht ist, muss es andere Gründe geben", sagte Ecclestone im Interview mit „Sport1“ verschwörerisch.

„Ferrari war schon immer ein wenig durchschaubares Team, wo die Innenpolitik immer eine große Rolle spielte. Eigentlich zogen nur zur Zeit von Michael Schumacher dort immer alle an einem Strang“, ergänzte der Brite noch.

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Doch Ecclestone ist überzeugt, dass Vettel nach seinem Ferrari-Ende wieder in die Spur kommt. „Zum Glück hat Sebastian Vettel im nächsten Jahr eine neue Herausforderung bei Aston Martin. Da wird er dann den Zweiflern die Antwort geben, die in diesem Jahr nicht mehr an seinen Fähigkeiten glauben.“

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Die restlichen Rennen 2020:

  • Emilia-Romagna-GP (1. November)
  • Türkei-GP (15. November)
  • Bahrain-GP (29. November)
  • Sachir-GP (6. Dezember)
  • Abu-Dhabi-GP (13. Dezember)

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Ecclestone und Vettel telefonieren öfters

Er telefoniere noch immer regelmäßig mit Vettel, berichtete Ecclestone. „Ich höre ihm zu und gebe ihm dann meine Einschätzung der Dinge.“ Er habe auch geholfen, dass der Deal mit Aston Martin zustande kam. „Ich habe richtig Druck bei Teambesitzer Lawrence Stroll gemacht, Sebastian zu nehmen“, erklärt die Formel 1-Legende gegenüber „Sport1“. „Ich habe ihm gesagt, wie gut Sebastian immer noch ist und dass es am Ende es für alle eine Gewinnsituation sein wird, wenn der Deal zu Stande kommt. Ich denke, meine Argumente haben ihn mit überzeugt.“

Jetzt liegt es an Vettel im nächsten Jahr zu liefern... (ms)

 
 

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