Formel 1: So will Vettel sich im nächsten Jahr an Ferrari rächen

Formel 1: Nächstes Jahr soll für Vettel alles besser werden.
Formel 1: Nächstes Jahr soll für Vettel alles besser werden.
Foto: imago images / Poolfoto Motorsport

Langsam aber sicher steuern Sebastian Vettel und Ferrari in der Formel 1 auf ihr unrühmliches Ende hin. Nach sechs Jahren ist die Luft endgültig raus, seit Wochen fährt der Deutsche nur noch hinterher – wenn sein Auto denn überhaupt heile ist.

Im kommenden Jahr werden er und Ferrari dann wieder Konkurrenten in der Formel 1 sein. Vettel hat schon jetzt einen Revanche-Plan zurechtgelegt.

Formel 1: Erst Ferrari schlagen, dann Mercedes‘ Dominanz beenden

Im kommenden Jahr also geht Sebastian Vettel für Aston Martin an den Start. Der Heppenheimer will sich bei dem aufstrebenden Team noch einmal beweisen – und auch zeigen, dass nicht er die Schuld an dem Komplett-Versagen Ferraris in dieser Saison trägt.

Erst waren da die mysteriösen und widersprüchlichen Aussagen über den Hergang seines Endes bei der Scuderia, die den viermaligen Weltmeister wohl nicht mehr haben wollte. Dann kam das langsame Auto dazu und nicht zu vergessen sämtliche technische Pannen und Strategiefehler.

All das hat bei Vettel die Motivation entflammt, es Ferrari in einem anderen Auto zu zeigen. Wie die „Sport Bild“ berichtet, habe der 33-Jährige mit Aston Martin einen Dreijahres-Plan. Dieser beinhalte, in seiner ersten Saison direkt vor den Ferraris zu landen – sprich das neue Werksteam will in der Konstrukteursmeisterschaft angreifen.

Nach dem ganzen Streit in den vergangenen Rennen, als Vettel oft gar nicht oder außerhalb der Punkte ins Ziel kam, ist ihm dies auch ein persönliches Anliegen.In folgenden Jahren, wenn Ferrari zurückgelassen wurde, soll dann Mercedes ins Visier genommen werden. Vettel und das britische Team wollen die Silberpfeil-Dominanz besiegen.

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„Wir wollen vorne dabei sein, da haben das Team und ich den gleichen Anspruch. Das Ziel ist, den Abstand zu Mercedes zu verringern und dafür zu sorgen, dass man erster Verfolger wird“, wird Vettel in der „Sport Bild“ zitiert.

Stroll sorgt für Vettel-Wechsel

Derweil kommen auch weitere Details über Vettels Wechsel von Ferrari zu Aston Martin ans Licht. Während sein Vertrag zunächst nur auf eine Saison datiert ist, soll es die Möglichkeit geben, diesen Jahr für Jahr zu verlängern.

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Außerdem soll Teamchef Lawrence Stroll eine entscheidende Rolle gespielt habe. Denn: Sergio Perez muss für Vettel den Formel-1-Rennstall vorzeitig verlassen. Dafür soll Stroll dem Mexikaner zehn Millionen Euro bezahlt haben. Vettel wird wahrscheinlich zusammen mit Lawrences Sohn Lance das Fahrerteam bilden. (mh)

 
 

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