Formel 1 droht Super-GAU! Ist diese drastische Änderung ausweglos?

Der Formel 1 droht ein Ausfall des China-GP.
Der Formel 1 droht ein Ausfall des China-GP.
Foto: Tom Boland/The Canadian Press/AP/dpa

Die Angst vor dem grassierenden Coronavirus hat auch die Formel 1 erreicht. Die hochansteckende Krankheit könnte den Rennverband FIA schon bald zu einem drastischen Schritt zwingen.

Als vierte Station im Kalender der Saison 2020 ist das Rennen in Shanghai geplant. Vom 17. bis 19. April sollte die Formel 1 in China gastieren – sollte, denn nun wird ernsthaft über eine Absage des Rennens nachgedacht.

Formel 1: Fällt der China-GP dem Coronavirus zum Opfer?

Auch in Shanghai hat es bereits erste Verdachtsfälle der Krankheit gegeben, die bereits mehr als 500 Menschen das Leben kostete. Die Metropole im Osten des Landes grenzt inzwischen an die Quarantäne-Zone und ihre Bevölkerung ist angewiesen, sich möglichst nicht draußen aufzuhalten – Umstände, unter denen die Austragung eines Groß-Events wie einem Autorennen ausgeschlossen scheint.

Hinzu kommt die Sorge des Verbandes und der Rennställe, unzählige in den Rennzirkus involvierte Menschen in diese Gefahr zu bringen. „Im Moment könnten wir niemanden dort hinschicken, weil niemand dort hinkommen würde“, stellt Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber „Motorsport.com“ klar.

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Die Idee, den China-GP im Terminkalender der Formel 1 mit dem Rennen in Sotchi zu tauschen, da der Große Preis von Russland erst am 27. September am Ende der Saison stattfindet, soll an den russischen Promotern gescheitert sein. Wie die russische Nachrichtenagentur „Tass“ berichtet, lehnten diese den Vorschlag ab, da zwei Monate nicht genug Zeit seien, um das Event zu organisieren.

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So scheint derzeit eine Absage des China-GP unausweichlich. Profitiert davon am Ende sogar Deutschland? Gerüchte, dass im Fall einer Absage in Shanghai der Hockenheimring einspringen könnte, wurden von der Pressestelle der Rennstrecke sehr zurückhaltend kommentiert: „Selbst wenn die logistischen Voraussetzungen gegeben sind, wäre es aus vertrieblicher Sicht und seitens notwendiger Marketingmaßnahmen extrem herausfordernd, einen erfolgreichen Grand Prix in so kurzer Zeit auf die Beine zu stellen.“

Und weiter: „Abgesehen davon waren zuletzt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Hauptgrund für das Nichtzustandekommen eines F1-Anschlussvertrages.“

 
 

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