Formel 1: Fans tief geschockt – wegen DIESER Ansage von Sportdirektor Brawn

Wie lange müssen die Fans der Formel 1 sich noch gedulden?
Wie lange müssen die Fans der Formel 1 sich noch gedulden?
Foto: dpa - Collage: DER WESTEN

Wann rasen in der Formel 1 endlich die Autos über die Strecken?

Wenn das Coronavirus nicht die gesamte Welt im Griff hielte, hätten die Fans der Formel 1 in diesem Jahr schon drei Saisonrennen gesehen. Stattdessen müssen sie sich gedulden. Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn stellte den Anhängern nun eine erste Perspektive in Aussicht – doch die wird hitzig diskutiert.

Formel 1: Brawn äußert sich zu Saisonstart

Die aktuelle Ausgangslage: Die ersten neun Saisonrennen wurden bereits verschoben – oder im Fall des Monaco-GP sogar komplett abgesagt. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre der Frankreich-GP am 28. Juni der Saisonauftakt.

Die gute Nachricht von Brawn: Die Formel 1 hält einen Saisonstart Ende Juni für möglich. Zusammen mit dem Automobilverband FIA und allen Teams diskutieren die Verantwortlichen der Königsklasse derzeit, wie sie einen Auftakt Ende Juni oder Anfang Juli in Europa auf die Beine stellen wollen.

Die schlechte Nachricht von Brawn: Zumindest in den ersten Rennen der Saison wären keine Zuschauer an der Strecke zugelassen.

„Wie reisen wir von einer Strecke zur nächsten?“

„Ein Start in Europa wäre denkbar, aber hinter verschlossenen Türen“, sagt Brawn im Gespräch mit Sky: „Eines der zentralen Themen ist: Wie reisen die Teams und alle anderen, die involviert sind, von einer Strecke zur nächsten? Wir müssten uns komplett abschotten. Die Teams würden mit Charter-Flügen anreisen, wir schleusen dann jeden bis zur Strecke durch und stellen sicher, dass jeder getestet ist. Es darf kein Risiko geben.“

Die Aussagen lösten unter Fans hitzige Diskussionen aus. Die einen sind stinksauer, dass Rennen ohne Zuschauer veranstaltet werden sollen. Die anderen wären heilfroh darüber, wenn überhaupt wieder gefahren wird.

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Saisonstart muss spätestens im Oktober erfolgen

Weiter erklärte Brawn, dass die Saison in der Formel 1 spätestens im Oktober beginnen muss. Schließlich besagen die FIA-Statuten, dass eine Saison mindestens acht Rennen haben muss, um anerkannt werden zu können. „Wenn wir mindestens acht Rennen absolvieren wollen, müssen wir im Oktober anfangen. Wenn man also einen entscheidenden Punkt festsetzen will, dann wäre das der Oktober“, so Brawn.

Der Brite glaubt aber nicht, dass die Pause noch so lange dauert. „Wenn wir Ende Juni oder Anfang Juli beginnen, könnten wir 18 oder 19 Rennen haben“, sagt er: „Das wäre schwierig, aber machbar. Dann hätten wir drei Wochen lang jede Woche ein Rennen, dann eine Woche frei, dann wieder drei Wochen lang je ein Rennen, und dann wieder eine Woche frei, und so weiter.“

Brawn: „Es kann gut sein, dass wir an einigen Strecken nur an zwei Tagen fahren, China zum Beispiel. Wenn alle dorthin reisen und danach sofort wieder ans gefühlt andere Ende der Welt reisen müssen, wäre es besser, wenn wir dort nur an zwei Tagen fahren.“

Blick auf andere Sportarten

Nicht nur in der Formel 1 sorgt das Coronavirus für großes Chaos. Auch im Fußball ist derzeit kein Spielbetrieb möglich. Die Ligen ruhen weltweit. Vor Mai wird wohl nirgendwo ein Ball rollen.

Tenniskalender im Chaos

Auch der Tenniskalender wurde gehörig durcheinander gewirbelt. Die French Open wurden vom Mai in den Herbst verlegt, und das Wimbledon-Turnier wurde komplett abgesagt. (dhe)

 
 

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