Cockpitschutz und Spiegel-Flügel für Sebastian Vettel: So eigenartig sieht der neue Ferrari aus

So sieht der neue Ferrari von Sebastian Vettel aus.
So sieht der neue Ferrari von Sebastian Vettel aus.
Foto: imago/ZUMA Press

Maranello. In knapp vier Wochen startet die neue Formel-1-Saison. Am 25. März steht das Auftaktrennen in Melbourne an.

Jetzt ist auch klar, mit welchem Auto Sebastian Vettel für Ferrari den WM-Titel holen soll. SF71-H heißt das Modell, einen Spitznamen hat der 30-Jährige seinem neuen „Baby“ noch nicht verpasst.

Neuer Cockpitschutz sorgt für Diskussionen

Im Vergleich zum Vorjahr fallen dagegen diversen Änderungen ins Auge. Neu ist zum Beispiel der Halo-Cockpitschutz. Obwohl sich die Designer alle Mühe gegeben haben, die Titanbügel harmonisch in den Look des neuen Boliden einzufügen, wirkt er befremdlich.

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Laut einer FIA-Studie soll die Überlebenschance durch den Halo in verschiedenen Unfallszenarien um 17 Prozent steigen, weil die zwei seitlichen Titanstreben, die mittig im Sichtfeld des Fahrers zusammenlaufen, größere Teile oder Reifen effektiv aufhalten können.

Für Begeisterung sorgt dieser aber bisher nicht gerade. Mercedes-Sportchef Toto Wolff würde am liebsten kurzen Prozess mit dem neuen „Heiligenschein“ machen. „Wenn man mir eine Kettensäge gibt, schneide ich den Halo einfach ab“, sagte er bei der Präsentation des neuen Silberpfeils.

Auch Renault-Pilot Nico Hülkenberg erklärte, dass er sich zwar in der Sicht „nicht behindert gefühlt“ habe. Allerdings wollte der Emmericher nicht von seinem Gesamturteil abrücken: „Der Halo sieht immer noch grässlich aus, ich fühle mich auch nicht sicherer dadurch. Wegen mir kann er weg.“

Vettel ist begeistert vom neuen Ferrari

Für Ferrari und Vettel stehen derweil andere Änderungen im Vordergrund. So hat der SF71-H zwei Lufteinlässe mit Flügeln an der Außenseite der Spiegel. Die sollen den Wagen stabilsieren. Zudem wirkt das Auto länger, soll einen anderen Radstand haben als der Vorgänger.

Der viermalige Weltmeister Vettel ist jedenfalls begeistert. „Wenn man das Auto zum ersten Mal als Ganzes sieht, will man nur noch einsteigen und losfahren. Ich bin überzeugt, dass dieses Auto ein großer Schritt nach vorne ist.“ (fr/sid)

 
 

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