Boris Becker platzt bei DIESEM Thema auf einmal der Kragen: „Hört doch auf mit der…“

Boris Becker platzte bei Twitter der Kragen.
Boris Becker platzte bei Twitter der Kragen.
Foto: imago images/VIADATA - Twitter/Boris Becker

Das Coronavirus legt derzeit die Sportwelt lahm. Für Boris Becker ist die Pandemie allerdings ganz offensichtlich nicht so schlimm wie Virologen meinen.

Dem früheren Wimbledon-Champion platzte jetzt der Kragen. Bei Twitter ließ Boris Becker seinem Unmut freien Lauf.

Boris Becker: „Schluss mit Schwarzmalerei“

Stein des Anstoßes war eine Aussage der ehemaligen französischen Tennisspielerin Amelie Mauresmo. Die frühere Weltranglisten-Erste stellte die Vermutung auf, in diesem Jahr würde wegen des Coronavirus wohl kein professionelles Tennisspiel mehr stattfinden.

Dieser Aussage trat Boris Becker entschieden entgegen. „Wir sollten mit der Schwarzmalerei aufhören“, schrieb er bei Twitter: „Natürlich wird dieses Jahr noch Tennis gespielt.“

Shitstorm für Boris Becker

Diese Ausführungen entfachten einen gewaltigen Shitstorm. Die User konnten nicht verstehen, warum Boris Becker das Coronavirus derart verharmlost.

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„Das ist gefährlich, Boris“, kommentierte ein Nutzer: „Wenn Prominente sich plötzlich anmaßen, sie seien Spezialisten für Virologie, und sie dann Humbug mit großer Reichweite verbreiten. Suche dir doch lieber ein anderes Thema für Twitter, zum Beispiel Schwänke aus deiner Jugend.“

Kommentare wie diese brachten bei Boris Becker offenbar das Fass zum Überlaufen. „Es ist unerträglich, wenn man momentan die Nachrichten verfolgt“, schimpfte der 52-Jährige: „dieses ganze Armageddon-Szenario bringt niemandem etwas – außer Angst!“

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In Schweden ist es nicht so schlimm

Boris Becker twitterte sich förmlich in Rage. Der ehemalige Tennis-Star nannte die Anzahl der Grippe-Toten in Deutschland im vergangenen Jahr und wollte damit wohl zum Ausdruck bringen, dass das Coronavirus im Vergleich dazu nicht so schlimm ist, wie Virologen behaupten. „Wie viele Leute sind im letzten Jahr in Großbritannien an der Grippe gestorben? In Deutschland waren es 25.000. Mögen sie in Frieden ruhen.“

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Dann brachte Boris Becker das Kunststück fertig und zog einen Vergleich, der noch unsinniger ist als der vorangegangene. Der Eurosport-Experte lobte Schweden für den bisherigen Verzicht auf allzu strenge Maßnahmen in Bezug auf soziale Distanz. „Der Prozentsatz der Menschen mit Covid-19 ist dort zum Glück sehr gering.“

Das wird man ja wohl noch twittern dürfen

Kritik an seiner Meinung ließ Boris Becker nicht zu. Dünnhäutig reagierte er auf Gegenwind, und stolz verbreitete er Tweets von Nutzern, die ihm Recht gaben.

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Nach einem massiven Shitstorm griff Boris Becker auf eine Wortwahl zurück, die in Deutschland an keinem Stammtisch fehlen darf: Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. „Ich darf noch Fragen stellen und meine eigene Meinung haben, oder ist das verboten“, fragte er rhetorisch.

Die Antwort auf diese Frage hatten seine Follower jedoch längst gegeben.

Wimbledon abgesagt

Kaum hatte Boris Becker seinen Wunsch kommuniziert, dass das Wimbledon-Turnier noch nicht abgesagt werden solle, da teilten die Veranstalter mit, dass das Grand-Slam-Event in diesem Jahr ersatzlos aus dem Tenniskalender gestrichen wird.

 
 

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