Die Fußball-Bundesliga bleibt frei empfangbar

Eine Zusammenfassung der Bundesligaspiele wird es bis mindestens 2021 auch weiterhin im frei empfangbaren Fernsehen geben.
Eine Zusammenfassung der Bundesligaspiele wird es bis mindestens 2021 auch weiterhin im frei empfangbaren Fernsehen geben.
Foto: dpa
In den kommenden Jahren soll es weiter eine Sendung nach dem Sportschau-Modell geben. Die Frage ist nun, ob in der ARD, bei RTL oder Eurosport.

Essen.. Fußballfans können sich auch in den kommenden Jahren auf eine Bundesliga-Zusammenfassung am Samstagabend verlassen. Wie jetzt durchsickerte, sollen Höhepunkte des Spieltags weiterhin im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden. Fachkreise berichten, dass die Deutsche Fußball-Liga (DFL) im April die Fernsehrechte ab der Saison 2017/18 bis zur Spielzeit 2020/21 ausschreiben will.

Kurz vor Beginn der Europameisterschaft (10. Juni bis 10. Juli) soll feststehen, welcher Sender den Zuschlag bekommen wird. Denn auch wenn die Formalien geklärt zu sein scheinen – es bleibt wohl bei einer 90-minütigen Zusammenfassung –, so steht noch nicht fest, auf welchem Programm diese zu sehen sein wird. Ins Rennen geht demnach die ARD mit ihrer Sportschau, aber möglicherweise steigen auch Privatsender RTL und US-Konzern Discovery mit seiner Tochter Eurosport in den Bieterwettstreit ein. Die ARD will sich vor dem Start der Ausschreibung keinen Spekulationen hingeben. Sein Sender sei grundsätzlich weiter an Bundesliga-Rechten interessiert, sagte Sportkoordinator Axel Balkausky.

Keine „halbe Sportschau“

Zuvor hatte Balkausky betont, nichts vom Modell einer „halbierten Sportschau“ zu halten. In den vergangenen Wochen war nämlich auch darüber diskutiert worden, die Zusammenfassung von 90 auf 45 Minuten zu kürzen, um den Inhabern der Bundesligarechte auf dem Markt des Bezahlfernsehens mehr Exklusivität einzuräumen. Ein Gedanke, der inzwischen vom Tisch sein soll.

Die Sportschau im Ersten gehört zu den Dauerbrennern des deutschen Fernsehens. Seit 55 Jahren gibt es das Format. Für die Jahre 1988 bis 1992 hatte sich RTL allerdings schon mal die Rechte an der Erstverwertung der Bundesliga gesichert.

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