Schalkes Max Meyer auf den Spuren von Mario Götze

Ein kommender Superstar? Der Schalker und U-17-Nationalspieler Max Meyer.
Ein kommender Superstar? Der Schalker und U-17-Nationalspieler Max Meyer.
Foto: Bongarts/Getty Images
Schalkes Max Meyer ist der überragende Spieler in der deutschen U-17-Nationalmannschaft. An diesem Mittwoch steht das Team im Finale gegen die Niederlande. Schalke hat Meyer schon mit einem Vertrag bis 2015 langfristig gebunden.

Essen.. Die Vergleiche, nun ja, sie klingen noch gewagt. Es werden Parallelen gezogen mit Mario Götze oder Julian Draxler, mindestens, wenn von diesem Burschen die Rede ist: Max Meyer, dem Rohdiamanten aus dem Schalker Nachwuchs. Auf jeden Fall ist der 16-Jährige der auffälligste Spieler der deutschen U-17-Nationalmannschaft, die von ihren 29 Spielen 28 gewonnen hat und auch derzeit bei der Europameisterschaft in Slowenien von Sieg zu Sieg eilt. Und in einem Punkt kann Meyer an diesem Mittwoch (18 Uhr, Eurosport) tatsächlich mit Götze gleichziehen: Die deutsche U17 steht im Finale gegen die Niederlande – zum letzten Mal gewann Deutschland diese Nachwuchs-EM 2009 mit Mario Götze.

Meyer ist der Dreh- und Angelpunkt des Teams

Nun ist Max Meyer der Dreh- und Angelpunkt des Teams. Der offensive Mittelfeldspieler erzielte in der EM-Qualifikation drei von vier Toren der DFB-Elf und jetzt bei der Endrunde drei von sechs. In Schalke ist er so gut, dass er als 16-Jähriger schon in der A-Jugend gegen 19-Jährige antritt. Und Schalke hat Meyer auch schon mit einem Anschlussvertrag bis 2015 im Seniorenbereich gebunden, weil längst andere Klubs auf ihn aufmerksam geworden sind. Die Hoffnung ist, dass die Entwicklung so rasant weitergeht und der gebürtige Oberhausener, der über den MSV Duisburg nach Schalke kam, dabei die Bodenhaftung behält.

Doch da scheint Max Meyer, wie übrigens auch Julian Draxler, in einem guten Umfeld aufgehoben. Als er nun bei der EM aufgrund seiner Spielweise und seiner Körpergröße von nur 1,69 Metern einmal sogar mit Lionel Messi verglichen wurde, da sagte Meyer nur, dass ihm dies aber doch zu viel sei: „Der Messi-Vergleich ist mir unangenehm.“

 
 

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