Schalke könnte Wilmots und Breitenreiter per Klausel holen

Kandidat für den FC Schalke 04: Marc Wilmots. Der belgische Nationaltrainer würde den S04 eine Million Euro kosten.
Kandidat für den FC Schalke 04: Marc Wilmots. Der belgische Nationaltrainer würde den S04 eine Million Euro kosten.
Foto: imago
Viele Trainerkandidaten für den FC Schalke 04 sind vertragslos und einfach zu haben - zwei Trainer könnte Sportvorstand Heldt per Klausel holen.

Gelsenkirchen.. Die Trainersuche beim FC Schalke 04 läuft. Das Profil hat Sportvorstand Horst Heldt am Dienstagmittag klar umrissen: "Es ist wichtig, in erster Linie den Fußball zu verkörpern, den die Leute sehen wollen. Natürlich muss der neue Cheftrainer dafür sorgen, junge Spieler weiterzuentwickeln. Zudem brauchen dieser Verein und diese Mannschaft ein hohes Maß an Disziplin." Kandidaten gibt es viele - einige sind entweder vertragslos (Huub Stevens, Mike Büskens, Armin Veh) oder arbeiten in anderer Funktion bei S04 (Norbert Elgert) - sie könnten deshalb sofort anfangen. Zwei weitere Kandidaten könnte Schalke per Ausstiegsklausel holen:

  • Der belgische Nationaltrainer Marc Wilmots hat in seinen bis 2018 laufenden Vertrag extra eine Klausel einbauen lassen - er würde Schalke eine Million Euro kosten, wie das belgische Portal "voetbal24" am Dienstagmittag schrieb. Das wäre ein Schnäppchenpreis. Dass Wilmots für ein interessantes Projekt immer zu haben ist, verriet er im Oktober 2014 im Interview mit "Goal". "Ich brauche eine gewisse Freiheit. Wenn ein Projekt kommt, kann ich immer entscheiden, ob ich das machen möchte oder eben nicht. Das ist ein Luxusproblem." Über seinen Traumverein Schalke sagte Wilmots seinerzeit: "Wenn ich bei Schalke bin, ist es so, als wäre ich zuhause. Vielleicht wird das irgendwann mal wieder ein Thema, mal schauen, was die Zukunft bringt."
  • Paderborns Trainer André Breitenreiter hat auch nach unseren Informationen für den nun eingetretenen Abstiegsfall eine Ausstiegsklausel in seinem eigentlich noch bis 2016 laufenden Vertrag. Dass Breitenreiter in Paderborn bleibt, gilt als sehr unwahrscheinlich. In den vergangenen drei Tagen analysierte Breitenreiter mit Manager Michael Born auf Sylt die Paderborner Bundesliga-Saison. In einem Interview mit der "Neuen Westfälischen" wunderte sich Breitenreiter über ein Ultimatum von Paderborns Präsident Wilfried Finke. "Ich weiß nicht, warum dieser öffentliche Druck aufgebaut wird", erklärte der Trainer. Angeblich ist Schalkes Bundesliga-Rivale Hannover 96 an einer Verpflichtung Breitenreiters interessiert. Dass sein Name bei jeder frei gewordenen Trainerstelle falle, "nervt mich", sagte der Noch-Paderborner.

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