Ronaldo-Studium

Es soll ja immer noch Leute geben, die es lieber gesehen hätten, wenn Manuel Neuer an Stelle von Cristiano Ronaldo zum Weltfußballer gewählt worden wäre.

Zugegebenermaßen hätten auch wir ihm diese Auszeichnung gegönnt, zugleich aber muss doch anerkannt werden, dass es der Bayern-Torhüter in Sachen weltweiter Strahlkraft einfach nicht aufnehmen kann mit dem Portugiesen, der wirklich überall ein Star ist. In Japan und Nigeria, in Australien und Brasilien. In der Sahara und am Nordpol.

Mittlerweile nimmt die Verehrung für den Real-Stürmer schon beckham’sche Züge an. Zum kommenden Semester kann an der „University of British Columbia“ in Kanada nun sogar Cristiano Ronaldo studiert werden. Im Rahmen des Soziologie-Studiums sollen sich die Studenten ausführlich mit der „kulturellen Bedeutung Ronaldos“ und der „Auswirkung seiner Berühmtheit auf die Gesellschaft“ beschäftigen.

Um den Studenten ein möglichst authentisches Bild zu vermitteln hat Professor Luis Aguiar den 30-Jährigen sogar an die Uni eingeladen. Sollte Ronaldo absagen, könnte der Professor aber ja mal bei Neuer nachfragen, ob der nicht als Vertretung einspringen könnte. Der könnte den Studenten sogar erklären, wie man die WM gewinnt.

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