Oma in Dortmund, deutsche Frau

Mit elf eingebürgerten Spielern im Kader führen die Iserlohn Roosters eine Statistik der „EishockeyNews“ an. Diese unterstützt die These, dass die kleineren Klubs kaum Chancen haben, sich deutsche Talente zu sichern, da es diese zu den finanzstärkeren Vereinen zieht. Allerdings zeigt sich ebenso, dass auch reichere Klubs wie Hamburg, Berlin oder München die „Einbürgerungs-Taktik“ auszunutzen wissen. Für die neun Ausländerlizenzen stehen in vielen Kubs zehn Spieler im Kader.

Warum die elf Roosters-Spieler eingebürgert werden konnten:

- Dylan Wruck: Der 23-Jährige wurde zwar in Kanada geboren, allerdings stammt seine Familie aus Deutschland.

- Ryan Button: Die Großeltern des 24-Jährigen lebten in Wuppertal, ehe sie in den 1950er Jahren nach Kanada auswanderten. Seine Mutter kam später für drei Jahre zurück nach Deutschland.

- Michel Périard: Er lebt seit über acht Jahren in Deutschland.

- Colten Teubert: Sein Vater wanderte einst aus Deutschland aus.

- Kevin Lavallée: Er erhielt 2012 den deutschen Pass, nachdem er drei Jahre zuvor seine deutsche Freundin geheiratet hatte.

- Brad Ross: Seine Großmutter stammt aus Dortmund, wo sein Cousin immer noch lebt.

- Brooks Macek: Der Neu-Nationalspieler hat deutsche Eltern.

- Chet Pickard: Auch die Verwandtschaft des Goalies stammt aus Deutschland.

- Chad Bassen: Die Familie stammt aus Deutschland. Sein Onkel Mark spielte etwa in Augsburg.

- Mathias Lange: Auf den deutschen Großvater begründet sich der deutsche Pass des in Klagenfurt/Österreich geborenen Torwarts.

- Boris Blank: Er wurde zwar in Kasachstan geboren, lebt aber seit 1996 in Deutschland.

 
 

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