DERWESTEN.de-Niederrheinpokal: Warum sich der 1. FC Kleve gegen Rot-Weiss Essen Chancen ausrechnet

Der 1. FC Kleve will auch gegen Rot-Weiss Essen jubeln.
Der 1. FC Kleve will auch gegen Rot-Weiss Essen jubeln.
Foto: Thorsten Lindekamp
  • Am Mittwoch empfängt der 1. FC Kleve das Team von Rot-Weiss Essen zum Niederrheinpokal-Duell
  • Beim Gastgeber ist die Euphorie groß

Kleve. Auf den 1. FC Kleve wartet in der zweiten Runde des Niederrheinpokals ein ganz besonderes Bonbon. Rot-Weiss Essen ist zu Gast in der Volksbank-Arena.

Für den Sportlichen Leiter Georg Kreß sind die Aufeinandertreffen mit dem Regionalligisten Rot-Weiss Essen allerdings nichts Neues. In seiner Trainerzeit beim RWE-Rivalen Wuppertal jedoch hatten sie aufgrund des Derby-Charakters eine ganz besondere Brisanz. „Damals war ich vor den Duellen allerdings angespannter“, gibt der 54-Jährige zu. In seiner neuen Funktion ist das anders: „Wir haben nichts zu verlieren.“

-------------------------------------

• Mehr Themen:

RWO gegen Winfried Kray ohne Probleme weiter

Bei Rot-Weiss Essen wird die Gangart härter

DERWESTEN.de-Niederrheinpokal: Die 2. Runde wurde terminiert

-------------------------------------

Im März 2009 ist der gebürtige Bochumer in die Schwanenstadt gezogen - für seinen Trainerjob. Und in diesem Jahr sieht es endlich danach aus, als könne es ihm gelingen, den Verein endlich wieder in bekannte Gefilde zu führen. In die, die er nach der Insolvenz im Jahr 2010 verlassen musste. Denn seitdem ist der 1. FCK in den letzten drei Jahren zweimal in der Relegation um den Aufstieg gescheitert. Nun stehen nach fünf Spielen 13 Punkte auf dem Konto - Damit ist Kleve Tabellenführer.

Diesen Schwung aus der Liga will die Mannschaft von Trainer Umut Akpinar mit in den Pokal nehmen. Die Spieler wissen, dass von zehn Duellen Rot-Weiss Essen normalerweise mindestens neun gewinnen würde. „Die Favoritenrolle ist klar verteilt, aber warum sollten wir uns nichts ausrechnen? Das wäre doch feige“, zeigt sich Kreß selbstbewusst. Zumal sich seine Mannschaft in den vergangenen Tagen vorbereitet hat.

Akpinar hat nun das Sagen

Akpinar, der seit 2000 im Verein ist und im Sommer Nachfolger des nach Wachtendonk-Wankum abgewanderten Thomas von Kuczkowski ist, hatte sich Freitag die 2:4-Niederlage der Essener in Wiedenbrück angesehen. „Von der Qualität sind sie für uns natürlich weit weg, aber er hat Ansatzpunkte gesehen und die Mannschaft bereits leicht darauf hingewiesen“, will Kreß noch nicht zu viel verraten und setzt auf die herrschende Euphorie: „Wir sind einfach gut drauf und haben eine gute Truppe.“

Dazu gehören nach Ansicht des Sportlichen Leiters auch die ehrenamtlichen Helfer rund um die Pokalpartie, für die er verspricht: „Es wird ein Fest.“

 

EURE FAVORITEN