Essen

RWE-Trainer Demandt verabschiedet Spieler in den Urlaub

RWE-Trainer Sven Demandt beim Pokalfinale gegen den MSV Duisburg.
RWE-Trainer Sven Demandt beim Pokalfinale gegen den MSV Duisburg.
  • RW Essen blieb am Ende der Saison noch 17 Feldspieler
  • Trainer Sven Demandt ist sich sicher, dass sein Team einen „Pokalfight“ geliefert hat

Essen. Es ist vorbei. Mit dem Abpfiff des Niederrheinpokalfinals gegen den MSV Duisburg endete auch für Sven Demandt eine schwierige Saison. Am Ende blieben gerade einmal 17 Feldspieler im Essener Kader übrig, mit denen der gebürtige Kölner arbeiten konnte.

Zeitweise stellte sich die Mannschaft fast schon von alleine auf, weil es eben keinen Ersatz gab. Dies sei nach Demandt auch einer der Gründe für die Finalniederlage:

„Man hat schon gemerkt, dass wir die Saison mit 13, 14 Spielern gespielt haben. Die waren einfach nicht so in der Verfassung, da ist es schwierig, dass gerade in so einem Spiel alle bei 100 Prozent sind.“

Und so verabschiedete er seine Spieler in den Urlaub.

Demandt: „Wir haben eine richtigen Pokalfight geliefert“

Zuvor hatte sein Team dem MSV lange Paroli bieten können. Das Prunkstück Defensive hielt bis zum Ballverlust von Kevin Grund stand, ehe Simon Brandstetter mit der ersten Duisburger Gelegenheit zum 1:0 traf.

„Wir haben in der ersten Halbzeit gegen den Ball ein richtig ordentliches Spiel gemacht. Da waren wir auch mutig. Mit dem Ball hat uns das allerdings gefehlt.“

Fast unmittelbar nach der Halbzeitpause und der neunminütigen Pyro-Unterbrechung kassierten die Essener das 0:2 per direktem Freistoß.

„Danach haben wir eine super Reaktion gezeigt und einen wahren Pokalfight geliefert. Das hätte ich mir schon von der ersten Minute an gewünscht.“

Qualität hat den Unterschied gemacht

Am Ende sei der Klassenunterschied entscheidend gewesen: „In vielen Phasen war das zu sehen. Eine Mannschaft, die das mit der Qualität so seriös angeht, ist schwierig zu schlagen.“

Trotz zweier guter Möglichkeiten für Marcel Platzek und einem gefährlichen Schuss von Benjamin Baier gelang den Essenern letztendlich kein Treffer. „Man weiß nicht, was dann noch passiert wäre.“

Bis zum 25. Juni ist seine Mannschaft nun in den Ferien, bis dahin will Demandt gemeinsam mit seinem Sportdirektor Jürgen Lucas einen schlagkräftigen Kader auf die Beine stellen.

Damit sich die Mannschaft nicht wieder von alleine aufstellt...

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