DERWESTEN-Niederrheinpokal: Uerdingen - RWO wird als Risikospiel eingestuft

Das Grotenburg-Stadion.
Das Grotenburg-Stadion.

Uerdingen/Oberhausen. Wenn am Samstag das Niederrheinpokal-Viertelfinale zwischen dem KFC Uerdingen und RWO ausgespielt wird, werden nicht nur zahlreiche Fans, sondern auch viele Polizisten im Einsatz sein.

Denn in der Vergangenheit war es beim Aufeinandertreffen der beiden Regionalliga-Klubs immer wieder zu Ausschreitungen gekommen. Daher entschied sich die zuständige Polizeibehörde nun dazu, das Duell als ein Risikospiel einzustufen.

„Dies bedeutet vor allem, dass es deutlich mehr Eingangskontrollen geben wird“, erklärt Frank Scheulen, Pressesprecher der Krefelder Polizei. Zusätzlich wird die Anreise der Gäste-Anhänger über den Krefelder Bahnhof verstärkt beobachtet. „Es werden keine verdachtsunabhängigen Kontrollen durchgeführt, aber alles erfolgt unter einer genaueren Beobachtung“, betont Scheulen.

Für die Oberhausener ist es indes ein Spiel wie jedes andere, wie RWO-Sicherheitschef Thorsten Binder berichtet: „Wir als Gastverein haben mit dem Drumherum ziemlich wenig zu tun. Für uns spiegelt es sich nur in den Kosten für die Sicherheitsleute wider, die wir mittragen müssen.“

Auch sportlich verspricht das Duell Brisanz. Die Krefelder um Trainer Michael Wiesinger stehen in der Tabelle zur Zeit auf dem zweiten Rang, Oberhausen belegt den vierten Platz der Regionalliga West. Beim Liga-Hinrundenspiel mussten sich die Oberhausener vor heimischen Publikum mit 0:1 (0:1) geschlagen geben.

 

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