DERWESTEN-Niederrheinpokal: TuRU will mit neuem Trainer RWE ärgern

Samir Sisic (rechts).
Samir Sisic (rechts).
Foto: Michael Dahlke

Düsseldorf/Essen. Beim Oberligisten TuRU Düsseldorf stehen die Zeichen auf Umbruch. Nach der Entlassung von Trainer Dennis Brinkmann soll nun Samir Sisic die Blau-Weißen wieder auf die richtige Spur bringen.

Ein Punkt aus den letzten sieben Spielen, Platz zwölf in der Oberliga-Niederrhein-Tabelle. Die Aussichten beim Vorjahres-Elften sind alles andere als rosig. Zudem sorgte die Entlassung von Brinkmann und seinem sportlichen Leiter Bernd Meinhardt für allerlei Unmut innerhalb der Mannschaft. Spieler, wie Kapitän Saban Ferati stellten sich hinter ihren Ex-Trainer und übten öffentlich Kritik an der Entscheidung des Vorstands um den TuRU-Vorsitzenden Heinz Schneider.

An dem neuen Trainer Sisic haftet nun die Aufgabe, die Mannschaft wieder zu einer Einheit zu formen und sie auf das Viertelfinale des Niederrheinpokals gegen Rot-Weiss Essen (Sonntag, 18 Uhr) einzustimmen. Keine leichte Aufgabe, reist doch mit dem RWE ein klassenhöherer Regionalligist an. „Wir gehen natürlich nicht als Favorit in das Duell“, weiß auch TuRU-Defensivspezialist Fabio Fahrian. Trotzdem glaubt er weiterhin an die Mannschaft: „Auch, wenn es in der letzten Zeit nicht immer gut lief bei uns, haben wir trotzdem eine gute Truppe zusammen und auch die Stimmung ist weiterhin gut.“

Und auch auf den erst am Montag vorgestellten Trainer hat sich die Mannschaft inzwischen schon vollkommen eingelassen, wie Fahrian berichtet, auch wenn er seinen Ex-Trainer Brinkmann zeitgleich in Schutz nimmt: „Wir haben ihn kennen gelernt und sind froh, dass er da ist und nun endlich Ruhe einkehren kann. Aber auch mit dem alten Trainer kamen wir alle gut klar. Jetzt zählt es erst einmal, dass wir in der Liga wieder siegen.“

Dafür muss sich aber erst einmal auch die personelle Situation bei den Düsseldorfern wieder entspannen. Zur Zeit haben sich sechs Spieler verletzungsbedingt abgemeldet. „Das trägt natürlich nicht grade dazu bei, dass wir uns große Hoffnungen gegen RWE machen“, ist sich Fahrian der Außenseiterrolle bewusst, sagt aber auch: „Trotzdem hat der Pokal auch weiterhin noch seine eigenen Regeln und das wollen wir natürlich ausnutzen.“

 

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