Oberhausen

DERWESTEN.de-Niederrheinpokal: Finale soll im Stadion Niederrhein steigen

Noch Baustelle, zum Finaltag soll es aber bereit sein.
Noch Baustelle, zum Finaltag soll es aber bereit sein.
Foto: Hans Blossey
In Essen kann können RWO und RWE wegen eines Konzertes nicht um den DFB-Pokal-Einzug. Es spricht einiges für das Stadion Niederrhein.

Oberhausen. Mit dem Erreichen des Finals haben die Rot-Weißen ihr letztes Saisonziel erreicht, sich aber gleichzeitig eine Menge Arbeit eingefangen. Die selbstredend gern übernommen wird. Denn es gilt als sicher, dass RWO das DerWesten.de-Finale im Niederrheinpokal gegen Rot-Weiss Essen im eigenen Stadion austragen wird. Termin ist Pfingstmontag, 21. Mai.

Wolfgang Jades, Spielausschuss-Vorsitzender beim Fußball-Verband Niederrhein: „Essen kann wegen eines Konzertes nicht, Bewerbungen auswärtiger Betreiber liegen nicht vor. Da stellt sich die Frage: Wo sonst als in Oberhausen?“. Der Spielausschuss wird dem Präsidium eine Empfehlung aussprechen, entschieden wird bis Freitag.

Oberhausen hofft auf den Zuschlag

Bei den Rot-Weißen gehen alle davon aus, dass Oberhausen den Zuschlag bekommt. Daher würde sich Vorstand Thorsten Binder über eine möglichst schnelle Entscheidung freuen. „Wir haben nur ein paar Männekes, die die ganze Arbeit erledigen müssen.“

Denn es geht nicht nur allein um die Austragung des Finals mit einer Kapazität von bis zu 16 000 Zuschauern, sondern es geht auch um die offizielle Eröffnung der neuen Emschertribüne. Die ist für den Finaltag geplant, tunlichst streben die Kleeblätter aber einen Testlauf zum letzten Meisterschaftsspiel gegen Wattenscheid 09 am 13. Mai an. „Wir müssen alles neu einüben, vom Ticketverkauf bis hin zum Catering und Sicherheitsdienst.“

Dafür würden sich Binder und seine Mitarbeiter eben eine Generalprobe vor der Premiere wünschen. Daran arbeitet auch Präsident Hajo Sommers, der nach eigenem Bekunden während des Halbfinals noch mehr alterte als der Trainer (siehe oben): „Meist fühle ich mich wie 60 Jahre, aber an diesem Abend waren es 90.“ Zur Tribüne: „Wir haben noch keine Zusage, dass es gegen Wattenscheid klappt.“ Bauabnahme und feuerwehrtechnische Prüfung stünden noch bevor.

Jetzt beginnen die Gespräche

Sportdezernent Frank Motschull: „Wir haben noch nicht zusammengesessen, aber jetzt wird das übliche Programm ablaufen: Gespräche mit den Verantwortlichen der Vereine und den Behörden“, so Motschull. „Allerdings sehe ich keine großartigen Probleme. Wir machen das ja nicht zum ersten Mal – auch wenn es diesmal vielleicht 15 000 Leute werden.“ Der Sportdezernent weiter: „Auch bezüglich der Eröffnung der Tribüne bin ich guter Dinge, dass der Probelauf im letzten Heimspiel gegen Wattenscheid über die Bühne gehen kann.“

 
 

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