Das sagt Rot-Weiss Essens Trainer Sven Demandt zum Arbeitssieg beim 1. FC Kleve im DERWESTEN.de-Niederrheinpokal

„Hauptsache gewonnen“, denkt sich Sven Demandt nach dem Arbeits-Pokalsieg in Kleve.
„Hauptsache gewonnen“, denkt sich Sven Demandt nach dem Arbeits-Pokalsieg in Kleve.
Foto: Thorsten Tillmann
  • Rot-Weiss Essen steht in der 3. Runde des DERWESTEN.de-Niederrheinpokal
  • Doch die Hürde 1. FC Kleve stellte sich als hoch heraus
  • So beurteilt RWE-Trainer Sven Demandt das 3:1 n.V.

Kleve. Es war ein hartes Stück Arbeit. Am Ende setzte sich Rot-Weiss Essen mit einem 3:1-Sieg nach Verlängerung gegen den Landesliga-Spitzenreiter 1.FC Kleve durch.

Und so hieß es nach 120 Minuten Pokalfight wohl einfach Mund abputzen und weitermachen. In einer schwierigen Situation nach dem Fehlstart mit sechs Punkten aus sechs Spielen hat RWE gegen Kleve das mindeste geschafft, was es zu schaffen gab: Das Weiterkommen.

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Trainer Sven Demandt über die Schwierigkeiten im Spiel gegen Kleve und die kommende Aufgabe gegen Wegberg-Beeck.

Sven Demandt, haben Sie sich die Aufgabe in Kleve so schwierig vorgestellt?
Jein. Wir hätten das Spiel lieber in der regulären Spielzeit für uns entschieden, weil es vieles erleichtert hätte. Auf der anderen Seite weiß ich, dass wir in einer Situation sind, in der uns die Sachen eben nicht so leicht fallen. Der Gegner hat das richtig gut gemacht, sie waren voller Selbstbewusstsein, aber wir haben nach dem 0:1 eine gute Reaktion gezeigt. Nach dem Tor haben wir etwas zu langsam nach vorne gespielt, waren zu wenig in Tornähe. Das fand ich in der zweiten Halbzeit besser.

Kann man denn trotzdem etwas Selbstvertrauen aus dieser Partie ziehen?
Ein Sieg gibt immer Selbstvertrauen. Wir haben oft genug gegen höhere Mannschaften einen Pokalfight geliefert und konnten uns davon nichts kaufen. Letztendlich geht es nur ums Weiterkommen. Aber jeder Sieg und jedes Tor bringt Selbstvertrauen, deswegen war dieser Sieg wichtig. Selbst wenn es mühsam war, dieses Ding zu gewinnen.

Was erwarten Sie nun am Samstag für eine Partie gegen Wegberg-Beeck?
Dass es schwierig wird, ist klar, das weiß auch jeder. Man hat auch ein paar Jungs, auch den wichtigen und erfahrenen Leuten, gegen Kleve angemerkt, dass auch dieses Spiel wichtig war und wir unbedingt weiterkommen wollten. Dass die Situation nicht spurlos an ihnen vorbeigeht, da habe ich absolutes Verständnis für. Da war ich auch lange genug Spieler für, um das zu wissen. Samstag wird das ähnlich. Aber dem müssen wir uns gegenstellen und versuchen, ruhig zu bleiben. Wir wollen das Spiel gewinnen, aber müssen eben gut verteidigen. Die Bereitschaft dazu war auch gegen Kleve bis zum Schluss da. Aber es ist ärgerlich, dass wir wieder ein Gegentor kriegen.

War der Sieg denn ein Zeichen, dass es in der Mannschaft stimmt?
Ich glaube, dass wir das oft genug bewiesen haben, dass es innerhalb der Mannschaft stimmt. Gerade auswärts sind wir nach Rückständen oft genug zurückgekommen. Das haben wir in Dortmund recht zügig geschafft und in Bonn haben wir zweimal einen Rückstand ausgeglichen. Von daher war das für mich nicht überraschend.

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