Mit Coach Zorniger erwacht beim VfB Stuttgart ein neuer Mut-Fußball

Trainer Alexander Zorniger hat einen Plan für den VfB Stuttgart - in der neuen Bundesliga-Saison kann er Früchte tragen.
Trainer Alexander Zorniger hat einen Plan für den VfB Stuttgart - in der neuen Bundesliga-Saison kann er Früchte tragen.
Foto: imago/Pressefoto Baumann
Wenn sich die Mannschaft auf das neue System von Trainer Alexander Zorniger einlässt, ist der VfB Stuttgart sein Image als Abstiegskandidat los. Unser Bundesliga-Check.

Stuttgart.. Es gibt nicht wenige Beobachter der Fußball-Bundesliga, die felsenfest davon überzeugt sind, dass spätestens im November wieder Huub Stevens mit grimmigem Blick auf der Bank des VfB Stuttgart Platz nimmt. Ob das Experiment „Jag-den-Ball“ auf Dauer funktioniert, ist offen. Gleichwohl: Wer gesehen hat, wie die Schwaben die – freilich nahe an der Arbeitsverweigerung herumspazierenden – Weltstars von Manchester City im Testspiel in der ersten Halbzeit auseinandernahmen, muss zugestehen, dass in der Mannschaft Potenzial steckt.

Der Trainer: Alexander Zorniger wagt die Komplettumstellung des Spielsystems. Der Mann hat Mut, und seine Mannschaft scheint ihm zu folgen.

Das Personal: Viele Spieler mussten gehen, viele neue kamen. Spannend wird vor allem sein, wie das Theater um den wechselwilligen Antonio Rüdiger ausgeht.

Die Probleme: Immer noch ist die Abwehr die Achillesferse – bei so offensiver Spielweise kann das zum Desaster werden. Was passiert also, wenn die neue Spielweise sich nicht in positiven Ergebnissen niederschlägt?

Der Anspruch: Nach den harten Jahren im Abstiegskampf wäre der VfB froh über einen sicheren Mittelfeldplatz.

Die Prognose: Der neue VfB wird auch mal seine Probleme kriegen, letztlich aber deutlich besser abschneiden als zuletzt: Platz 8.

Unser Bundesliga-Tipp

1. Bayern München

2. Borussia Dortmund

3. VfL Wolfsburg

4. FC Schalke 04

5. Borussia Mönchengladbach

6. Bayer Leverkusen

7. 1. FC Köln

8. VfB Stuttgart

9. FC Augsburg

10. FSV Mainz 05

11. FC Ingolstadt

12. 1899 Hoffenheim

13. Hamburger SV

14. Werder Bremen

15. Eintracht Frankfurt

16. Hertha BSC

17. Hannover 96

18. Darmstadt 98

 
 

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