WTV-Angriff ohne Mittel gegen Abwehrbollwerk

Bochum. Teut. Riemke II -
Wittener TV 27:15

WTV: Brandt, O. Weber; Kutsch, Schäfer, Wenzel (1), Gallinowski (3), Knufinke (2), Brecht (4/3), Oberbossel (1), Mohri (2), Müller (2), Lieberwirth.

Die starke Defensive von Teutonia Riemke II hatte Peter Kasper, Trainer des Handball-Bezirksligisten Wittener TV, vor der Partie noch gelobt. Dass sich seine Mannschaft allerdings so sehr die Zähne an der Bochumer Abwehr ausbeißen würde, hatte er da wohl noch nicht geahnt. Der Aufsteiger blieb in Riemke ohne jede Chance und unterlag mit 15:27 (8:14).

Peter Kasper wurde am Samstagnachmittag frühzeitig bestätigt. Nach 17 Minuten hatte seine Mannschaft gerade mal ein Tor zustande gebracht. Riemke indes war zu diesem Zeitpunkt schon achtmal erfolgreich und hatte die Weichen damit auf Sieg gestellt. Der WTV bewies zwar in der jüngsten Vergangenheit, dass er deutliche Rückstände drehen kann. Diesmal war die Hoffnung jedoch vorzeitig verflogen. „Die Köpfe gingen bei uns schnell nach unten“, so Kasper.

Er notierte 30 Fehlversuche und 19 technische Fehler seiner Mannen. „Wenn du den Ball 50 Mal einfach wegwirfst, dann kannst du natürlich nichts reißen“, resümierte der Trainer. Teutonia Riemke hatte daher leichtes Spiel und machte es am Ende deutlich.

 
 

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