Wittener Trio blickt nach oben

Marcel Kling
Während TuRa Rüdinghausen (grün) nun eine Liga höher spielt, muss der Türkische SV erneut in der Kreisliga B antreten.
Während TuRa Rüdinghausen (grün) nun eine Liga höher spielt, muss der Türkische SV erneut in der Kreisliga B antreten.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Türkischer SV, TuS Heven II und SV Bommern 05 II starten ambitioniert in die neue Saison. Für TSV-Coach Ebner kommt der Auftakt zu früh.

Witten.  Nach dem Last-Minute-K.O. in der vergangenen Spielzeit nimmt der Türkische SV einen neuen Anlauf in Richtung Kreisliga A. Mit dem SV Bommern 05 II bekommt der Wittener B-Ligist allerdings einen Lokalrivalen als Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg hinzu. Absteiger TuS Heven II geht dem TSV und dem SVB aus dem Weg und tritt in der Parallelstaffel ähnlich ambitioniert an.

„Für uns kommt der Auftakt zwei, drei Wochen zu früh“, sagt David Ebner, der seit diesem Sommer das Zepter beim Türkischen SV in der Hand hält. Er muss, wie schon in den letzten Wochen, auf zahlreiche Urlauber und Verletzte verzichten. „Entsprechend katastrophal verlief unsere Vorbereitung“, meint Ebner. Das Auftaktprogramm hat es allerdings in sich: Nach dem ersten Spiel gegen den TuS Heven III warten der SuS Wilhelmshöhe und der SC Werne auf den Vorjahresdritten. „Das macht die Sache nicht einfacher“, so Ebner, der trotzdem optimistisch ist: „Wir wollen eine ähnlich gute Rolle wie letzte Saison spielen und wieder oben dabei sein.“

Nach oben schielt auch der SV Bommern 05 II, der sich im Sommer ein ganz neues Gesicht verpasst hat. Gemeinsam mit den Trainer Rafael Ostrowski und Daniel Bocian kamen 15 neue Spieler an den Goltenbusch. Und aus dem eigenen Lager bekommt man mit Benjamin Schröder einen echten Torjäger. „Wir wissen, dass wir einen guten Kader haben, sind aber noch in der Findungsphase“, sagt Ostrowski. Vom Aufstieg will er selbst nicht sprechen, sagt vielmehr, dass „wir oben mitmischen und in jedem Spiel ein unbequemer Gegner sein wollen.“

Der TuS Heven II wird sich aus dem Titelkampf in der Staffel B3 raus halten und stattdessen in der Kreisliga B2 angreifen. Nach dem sang- und klanglosen Abstieg in der Vorsaison glaubt man sich am Haldenweg für die Mission Wiederaufstieg gut aufgestellt. Zuletzt holten die Hevener Christian Berndl nach einem kurzen Gastspiel beim Landesligisten FC Wetter zurück. „Er wird uns richtig weiterhelfen“, sagt TuS-Trainer Manfred Knapp. Er lobt auch Neuzugang Christian Kluth, der sich gleich gut in die Mannschaft integriert hat.

Nach einer ordentlichen Vorbereitung, in der die Mannschaft laut Knapp im konditionellen und spielerischen Bereich gut gearbeitet hat, traut der Trainer seiner Mannschaft die sofortige Rückkehr in die Kreisliga A zu. „Das ist unser Ziel. Wir wissen aber, dass es schwer wird“, so Knapp. Zum Auftakt ist Rot-Weiß Stiepel II zu Gast, nächste Woche wartet dann beim ambitionierten FC Altenbochum II der erste echte Prüfstein.