Wittener Sport trauert um Maritschnigg

Mit einem Bild von Olympia in Rom 1960: Wittens Ringer-Legende Günter Maritschnigg.
Mit einem Bild von Olympia in Rom 1960: Wittens Ringer-Legende Günter Maritschnigg.
Foto: Oliver Schinkewitz

Witten. Die Sportstadt an der Ruhr trauert um einen ihrer ganz Großen: Günter Maritschnigg, Ende der 50 er- und Anfang der 60 er-Jahre überaus erfolgreicher Ringer von der Sport-Union Annen und Olympia-Zweiter bei den Spielen 1960 in Rom, erlag zu Beginn dieser Woche im Alter von 79 Jahren einem schweren Leiden. Vor allem die große Wittener Ringer-Gemeinde trauert um den sympathischen Kampfsportler,.

Günter Maritschnigg gehörte zur großen Mannschaft der Sport-Union Annen, die Ende der 50 er- und zu Beginn der 60 er-Jahre zur Spitze im deutschen Ringkampfsport zählte. Der gebürtige Bochumer war ein Weltergewichtler internationalen Formats, zu Hause im griechisch-römischen Stil. Hier feierte er seinen größten Erfolg, die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom. Sein Gegner damals: Mithat Bayrak, der seit Beginn der 1960 er-Jahre in der Ruhrstadt lebt und beim KSV Witten kämpfte. Beide waren Gegner im Olympia-Finale, sie wurden danach Freunde in Witten und saßen bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfen Seite an Seite. Zuletzt noch bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft, die im Februar 2012 in der Husemannhalle ausgetragen wurde.

„Er war und blieb Vereinsmitglied der SU Annen – auch in schlechten Zeiten. Beim KSV aber war er auch zu Hause und ein gern gesehener, oft auch kritischer Gast bei zahlreichen Veranstaltungen“, so der betroffene KSV-Vorsitzende Detlef Englich.

 
 

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