Wittener Damen erklimmen noch die Spitze

Ganz oben auf dem Siegerpodest: Die Damen des Stadtwerke Team Witten II setzten sich in Grimma die Krone der 2. Bundesliga auf.
Ganz oben auf dem Siegerpodest: Die Damen des Stadtwerke Team Witten II setzten sich in Grimma die Krone der 2. Bundesliga auf.
Mit einer fantastischen Teamleistung zieht die Reserve des Stadtwerke Teams noch am TV Buschhütten II vorbei. Henrike Herzog legt mit ihrem Tagessieg den Grundstein.

Grimma..  Bereits im Vorfeld hatte die Damen-Zweitvertretung des Stadtwerke Team Witten angekündigt, noch einmal alles versuchen zu wollen, um den bisherigen Spitzenreiter Buschhüttten vom obersten Treppchenplatz zu verdrängen. Beim letzten Rennen der Saison in Grimma lief dann alles wie geschmiert: Die Wittenerinnen erwischten in Sachsen einen echten Sahnetag und setzten sich die Krone im Bundesliga-Unterhaus auf.

Besser hätte es bei dem Damen-Quartett gar nicht laufen können: Einzelsieg durch Henrike Herzog, Tagessieg für die Mannschaft und die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord. Den Grundstein für diesen grandiosen Erfolg legte man bereits im ersten Wettkampfteil morgens um 9.30 Uhr im Prolog über 12,6 Kilometer Radfahren und 3,75 Kilometer Laufen. Die vier Wittenerinnen zogen sich hier gut aus der Affäre und lagen bereits in aussichtsreicher Position für den erhofften Tagessieg. Herzog verpasste den Spitzenplatz nur knapp und landete auf Rang zwei - auch Jony Heerink gelang mit Platz acht ein beachtliches Ergebnis. Sabine Dettmar und Tatjana Kortmann komplettierten mit den Rängen 16 und 23 das gute Mannschaftsergebnis. Der erste Schritt war gemacht, doch es wartete noch das eigentliche Hauptrennen des Tages.

Herzog mit starkem Schwimmen

Denn um 14 Uhr erfolgte dann der Startschuss für den Jagdsprint über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Mit einer der schnellsten Schwimmzeiten des Tages gestaltete Henrike Herzog das Rennen von vorne. Gemeinsam mit ihrer Vereinskameradin Jony Heerink konnte sie sich in der ersten Radgruppe gut für den abschließenden Lauf positionieren. Hier zeigte die Wittenerin dann noch einmal ihre ganze Stärke und sicherte sich mit einer der schnellsten Laufzeiten des Tages den Gesamtsieg. Im Ziel hatte sie fast 20 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte Kristina Ziemons. Auch Herink kam auf den finalen fünf Kilometern gut zurecht. Am Ende fehlten ihr nur zehn Sekunden auf einen Treppchenplatz. Kortmann und Dettmar zeigten ebenfalls eine gute Leistung und konnten auf den Plätzen 20 und 21 einlaufen, wobei Dettmar Pech hatte, dass sie zwischen zwei Radgruppen die meiste Zeit alleine fahren musste. Teamchef Thomas Fehrs zeigte sich vor allem beeindruckt von Kortmanns Leistung: „Zwei Tage vor dem Rennen hier in Grimma hat sie noch in Genf bei der Sprint-Europameisterschaft den sechsten Platz erzielt und ist dann sofort nach Sachsen gefahren. Drei Rennen in drei Tagen ist schon eine Leistung.“

Mit der Platzziffer 26 sicherte man sich den Tagessieg, nur eine Platzziffer vor dem ASV Köln/KKT 01 und fünf vor dem bisherigen Spitzenreiter TV Buschhütten II. Somit standen Witten und Buschhütten mit 85 Punkten im Abschlussklassement punktgleich an der Tabellenspitze, dank der besseren Platzziffer (111 gegenüber 115) geht der Meistertitel aber in die Ruhrstadt. Als Dritter auf dem Treppchen steht der DLC Aachen (Rang vier in Grimma). „Mit den drei Tagessiegen aus insgesamt fünf Rennen ist der Titel eindeutig verdient. Letzte Woche hatten wir Pech mit dem Sturz aber diese Woche ist alles optimal gelaufen“, durfte Fehrs ein überaus positives Fazit nach dem letzten Rennen ziehen.

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