„Wir wollen in die Aufstiegsrunde“

Oliver Schinkewitz
Unter der Anleitung von Marion Kegenhoff (li.) und Tobias Jasinski (2.v. re.) wurde beim Formationscasting des RTC die neue Choreographie einstudiert.
Unter der Anleitung von Marion Kegenhoff (li.) und Tobias Jasinski (2.v. re.) wurde beim Formationscasting des RTC die neue Choreographie einstudiert.
Foto: Walter Fischer

Witten.  Die Zielsetzung vor der zweiten Regionalliga-Saison könnte bei der Lateinformation des Ruhrtanzclub Witten kaum ehrgeiziger sein. „Wir wollen in die Aufstiegsrunde“, sagt Trainer und Choreograph Tobias Jasinski, der das A-Team weiterhin zusammen mit Marion Kegenhoff betreut. Seit rund einer Woche sind die Wittener Tänzer wieder aktiv, studieren bereits das neue Programm (“Furacao“) ein, mit dem man in der Saison 2014 so richtig durchstarten will.

Das erfolgreiche Abschneiden im ersten Regionalliga-Jahr hat die RTC-Tänzer hungrig gemacht. Hungrig auf mehr: Nach dem überraschenden dritten Rang peilen die Wittener nun mit einem komplett neuen musikalischen Programm mindestens Platz zwei an. „Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden - immerhin können wir auf 80 Prozent des bisherigen Kaders bauen“, hat Jasinskis Team nur wenige Abgänge zu verkraften. Personell stehen die Wittener gut da: „Zwölf Damen und zehn Herren sind in unserer Planung“, so der RTC-Coach nach dem ersten „Schnuppertraining“ in der Sporthalle der Overbergschule. Zugänge gibt’s nicht nur aus dem eigenen B-Team (Oberliga), sondern auch von anderen Clubs.

„Das ist aber eher übersichtlich - die Konkurrenz in direkter Umgebung ist nun mal groß“, weist Jasinski darauf hin, dass gleich drei Drittliga-Formationen in Bochum zu Hause sind. Für den RTC geht es nun darum, dem neuen Programm ein Gesicht zu verleihen. Mit „Furacao“ war ehemals der norddeutsche Club TSK Buchholz sehr erfolgreich, schaffte damit den Sprung in die 2. Bundesliga. Wenn das 2014 auch den Wittenern gelänge, hätte das ehrgeizige RTC-Ensemble samt seinen Trainern gewiss nichts dagegen.