Vogt-Elf mit neuem Gesicht

Gibt auch in der nächsten Saison beim VfB Annen die Richtung vor: Trainer Jens Vogt.
Gibt auch in der nächsten Saison beim VfB Annen die Richtung vor: Trainer Jens Vogt.
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Reichlich Bewegung gibt es zurzeit beim einzigen Wittener Bezirksligisten VfB Annen. Neben zahlreichen neuen Spielern und einer neuen Staffeleinteilung, leitet Coach Jens Vogt das Training nun gemeinsam mit dem erfahrenen Markus Flücht.

Witten..  Reichlich Bewegung gibt es zurzeit beim einzigen Wittener Bezirksligisten VfB Annen. Neben zahlreichen neuen Spielern und einer neuen Staffeleinteilung, leitet Coach Jens Vogt das Training nun gemeinsam mit dem erfahrenen Markus Flücht.

„Gerade wegen der enorm kurzen Sommerpause bin ich froh einen zweiten Mann an meiner Seite zu haben“, freut sich Vogt über die neue Doppelspitze. In den ersten gemeinsamen Einheiten sah er eine „gute Aufteilung“. Nach den Abgängen von Michael Dros (SV Bommern), Adam Wojcisczek, Murat Bicer (beide Türkischer SV), Marvin Kleinau (TSG Herdecke) und Vitali Wulf (TuS Heven) hat sich der VfB reichlich verstärkt. So bekommt der bisherige Stammtorhüter Julian Böth mit Hendrik Paulkowski (Kornharpen) und Pascal Kling (FSV Witten) zwei junge Konkurrenten zur Seite gestellt. Der Ersatztorwart der vergangenen Saison, Helmut Körfer, fungiert ab sofort als Torwarttrainer.

Mit Fabian Deppe (TSG Sprockhövel), Nils Lange (TuS Körne), Emre Selcuk (TuS Eving-Lindenhorst), Nils Preus, Kevin Wröbel (beide BV Langendreer 07) und Nicholas Schmitz (TuS Stockum) haben sich Vogt und Flücht die Dienste zahlreicher frischer Kräfte sichern können. „Wir befinden uns momentan noch in Gesprächen mit einigen Spielern“, schließt Vogt weitere Neuzugänge nicht aus. So will der VfB auch in Zukunft auf junge Leute setzten. „Die Arbeit macht im Moment einfach großen Spaß. Wir wollen langfristig denken und hoffen mit den neuen Spielern etwas aufbauen zu können. Der Kader ist jetzt deutlich ausgeglichener, und die Mannschaft ist auf keinen Fall schwächer als letztes Jahr“, sieht sich Vogt gerüstet für die kommende Spielzeit.

Einen personellen Umbruch sieht Vogt trotz der zahlreichen Wechsel indes nicht. „Letztlich sind Adam Wojciasczek und Murat Bicer nicht zu den erhofften Spielanteilen gekommen. Da habe ich Verständnis für einen Wechsel. Michael Dros hätten wir natürlich gerne behalten, auch wenn er in der letzten Saison unter seinen Möglichkeiten geblieben ist“, hofft Vogt, den Spielmacher adäquat ersetzen zu können und sieht da kein böses Blut. Die Staffeleinteilung in die „Bochumer“ Gruppe (Staffel 9) sieht er gelassen. „Wir werden erst am Ende der Saison feststellen können, ob diese Staffel wirklich stärker oder schwächer ist“, will sich der VfB-Trainer nicht mit Unwägbarkeiten aufhalten.

 
 

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