Verlockung dritte Liga

Der Auftstieg in die dritte Liga ist das Ziel der A-Formation des RTC Witten.     Foto: Oliver Schinkewitz
Der Auftstieg in die dritte Liga ist das Ziel der A-Formation des RTC Witten. Foto: Oliver Schinkewitz
Foto: Oliver Schinkewitz

Witten.. Bislang war’s ohne Frage eine gute Saison für die Lateinformationen des Ruhrtanzclubs Witten. Jetzt können A- und B-Team des Clubs dafür sorgen, dass es sogar eine sehr gute wird: Am Pfingstsonntag (27. Mai) geht es in der Oberhausener Willy-Jürissen-Sporthalle für beide Mannschaften um den Aufstieg.

Wobei der Sprung in die Regionalliga für das A-Team wohl realistischer erscheint als für die B-Formation, die sich um den Aufstieg in die Oberliga bemüht. Mit dem vierten Platz in der regulären Landesliga-Saison erreichte die Formation um das Trainerduo Anina Weber/Daniel Hartmann eigentlich schon mehr, als man es vor der Saison erwartet hatte. „Wir wollen uns auch am Sonntag in Oberhausen so gut wie möglich verkaufen. Natürlich wissen wir, dass wir da nur Außenseiter sind“, betont Anina Weber. Denn die Wittener B-Formation verfügt nur über lediglich sechs Paare - die Konkurrenz schickt in der Mehrzahl die übliche Gruppenstärke von acht Paaren aufs Parkett. Insofern war’s ohnehin schon ein Erfolg für das RTC-Ensemble, sich überhaupt für das Aufstiegsturnier zu qualifizieren.

Insgesamt versuchen am Sonntag (ab 14 Uhr) acht Formationen ihr Glück - Favoriten sind nach den Eindrücken der Landesliga-Serie der UTC Münster, die TSG Balance Wesel und das B-Team des TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß. Die Wittener Lateiner, die am Mittwoch die letzte Trainingseinheit absolvierten, werden sich noch einmal kräftig ins Zeug legen - „und auch wenn wir nur noch einen Durchgang in dieser Saison tanzen, wir werden in Oberhausen alles geben“, sagt Anina Weber kämpferisch.

Um wesentlich mehr geht es am Sonntag (ab 17.45 Uhr) an gleicher Stelle für die A-Formation des Ruhrtanzclubs. Während der Oberliga-Saison lieferten sich die Schützlinge von Tobias Jasinski und Marion Kegenhoff ein enges Duell mit dem 1. TSZ Emsdetten, mussten den Münsterländern letztlich hauchdünn (ein Pünktchen Rückstand) Platz eins überlassen. „Unser Fokus lag aber ohnehin schon während der letzten Wochen der regulären Saison auf dem Aufstiegs-Turnier“, erklärt Jasinski.

Intensiv haben die erfahrenen Trainer - beide schon als Aktive in der Bundesliga erfolgreich - an der Choreographie zum Musikthema „Cinemotion“ gefeilt, hier und da die Stellschrauben noch ein wenig angezogen, um auf den Punkt genau bestens vorbereitet zu sein.

„Wir wollen aufsteigen“, macht Tobias Jasinski aus den Wittener Ambitionen in Richtung Regionalliga (3. Liga) keinen Hehl. Tänzerisch hat die Mannschaft allemal das Zeug dazu - das haben die fünf Saison-Turniere bislang schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Jetzt geht es vor allem darum, den Faktor Nerven am Sonntag in Oberhausen in den Griff zu bekommen. Unterstützt werden die acht RTC-Paare einmal mehr von einer großen Anhängerschar - doch die Konkurrenz ist enorm stark. Vor allem der makellose Sieger der Parallelgruppe, das Dance-Sport-Team Cologne (mit Trainer Sven-Hendryc Winschuh), wird schwer in die Schranken zu weisen sein. Doch es sind zumindest zwei Aufstiegsplätze in der „Verlosung“ - und mit einem davon will sich das A-Team des Ruhrtanzclubs am Sonntagabend schmücken.

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