Verkaufscontainer am Wullenstadion angezündet

VfB-Jugendleiter Wolfgang Aeißen zeigt den verrußten Container.
VfB-Jugendleiter Wolfgang Aeißen zeigt den verrußten Container.
Foto: WAZ
Eine unschöne Überraschung mussten die Verantwortlichen des VfB Annen nun erleben. In der Nacht von Sonntag auf Montag waren Einbrecher in den Verkaufscontainer neben dem Vereinsheim am Wullenstadion eingedrungen. Zu allem Überfluss zündeten die Täter den Container auch noch an.

Annen..  Eine unschöne Überraschung mussten die Verantwortlichen des VfB Annen nun erleben. In der Nacht von Sonntag auf Montag waren Einbrecher in den Verkaufscontainer neben dem Vereinsheim am Wullenstadion eingedrungen. Zu allem Überfluss zündeten die Täter den Container auch noch an.

Normalerweise werden aus dem Container die hungrigen und durstigen Münder während der Heimspiele der Jugend- und Seniorenfußballer des VfB versorgt. Der Erlös dient der Unterstützung der Jugendabteilung. Auf diesen hatten es die Täter wohl abgesehen. „Doch bis auf ein paar Euro Wechselgeld und einige Pfandflaschen war nichts zu holen. Wohl aus Frust haben die Einbrecher den Container dann angezündet“, erklärt Wolfgang Aeißen, Jugendleiter der Annener. Der Schaden für den Verein ist enorm. So sind weite Teile der Küche völlig zerstört, einige Geräte hatte man erst vor kurzer Zeit neu angeschafft. Die Rußspuren haben sich über die komplette Einrichtung verteilt und ausgebreitet. Aeißen schätzt den Sachschaden auf knapp 5.000 Euro. Zwar ist ein Teil davon von einer Versicherung gedeckt. Auf einem Großteil des Betrages wird der VfB jedoch wohl selbst sitzen bleiben.

Glück im Unglück hatte man jedoch auch noch. Denn das Feuer griff nicht auf das unmittelbar angrenzende Vereinsheim über. „Da mag ich gar nicht dran denken, was dann passiert wäre“, so Aeißen. Die Polizei war bereits vor Ort, um entsprechende Hinweise zu sichern. Noch fehlt von den Tätern jedoch jede Spur. Doppelt bitter: Am kommenden Wochenende steht ein Doppel-Heimspieltag für den VfB an. Am Samstag treten die Jugendmannschaften der Wittener auf dem Kunstrasenplatz des Wullenstadion an, am Sonntag sind die Seniorenmannschaften dran. „Wir müssen jetzt irgendwie improvisieren am Wochenende. Da ist viel Einsatz gefordert“, sieht Aeißen einige Arbeit auf den Verein zukommen. Kurz vor Weihnachten hätte man darauf gut und gerne verzichtet.

 

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