TuS Stockum hadert mit sich selbst

Stockum.. TuS Stockum -
Conc. Wiemelhausen II 1:1 (0:1)

Torfolge: 0:1 (43.), 1:1 Reinert (72.).

In einer enttäuschenden Partie kam Titelaspirant TuS Stockum gegen die „Zweite“ von Concordia Wiemelhausen nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Trainer Dirk Reinert erzielte den Ausgleich für die Kicker von der Pferdebachstraße.

„Halbzeit eins haben wir vollkommen verschlafen und den Gegner durch unsere Fehler aufgebaut“, erklärte Reinert. Auffällig waren die vielen Fehlpässe im Aufbauspiel der Stockumer. „Solche Aktionen puschen den Gegner, der wahrlich machbar gewesen wäre“, so Reinert. Nach einer deftigen Halbzeitansprache zeigten die Wittener ihr anderes Gesicht. Mit zügigen Kombinationen und sicherem Passspiel drang man immer wieder in die Region des gegnerischen Sechzehners vor. „Da haben wir den letzten Pass aber nicht an den Mann bekommen. Das war ärgerlich“, erklärte Stockums Übungsleiter. Die Wittener drückten die Gäste in ihre Hälfte und kamen durch Reinert zum verdienten Ausgleich - 1:1 (72.). „Einstellungstechnisch war das heute eine Katastrophe von meiner Mannschaft. Da müssen sich gravierende Dinge ändern, die für einen Teamsport dazugehören. Zudem waren wir teilweise zu lieb und haben nicht in den entscheidenden Situationen mal ein Foul gezogen“, so Stockums Torschütze. Mit dem Unentschieden verpasste man es das Duo um VfB Annen und SG Welper weiter unter Druck zu setzen. Der Abstand zum Wittener Lokalrivalen und auf Platz zwei beträgt vier Punkte. „Dieses Unentschieden fühlt sich an wie eine Niederlage. Wir haben es wiedermal die Chance vergeben, die Vereine über uns in Bredouille zu bringen. Es fehlte einfach die Bereitschaft einiger Spieler, sich für die Mannschaft aufzuopfern und Alles zu geben. Ich bin einfach enttäuscht, was mein Team heute auf’s Parkett gelegt hat“, erklärte ein sichtlich geknickter Reinert.

Für die Stockumer geht es in der kommenden Woche zum Lokalderby und Spitzenspiel beim VfB Annen. „Mit der heutigen Leistung wird es verdammt schwer gegen die Truppe von Annen. Da muss einiges passieren“, so Reinert.

 
 

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