Spitzenplatz mit System ausbauen

Das A-Team des Ruhrtanzclubs Witten hat am Samstag Heimrecht in der Husemannhalle.      Foto: Marcus Simaitis
Das A-Team des Ruhrtanzclubs Witten hat am Samstag Heimrecht in der Husemannhalle. Foto: Marcus Simaitis
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Witten.. Gleich zu Beginn der neuen Saison hat die A-Formation des Ruhrtanzclubs mit dem Turniersieg in Bochum ein Zeichen gesetzt. Auf dem Weg zum angepeilten Aufstieg in die Regionalliga wollen sich die Wittener nicht mehr stoppen lassen - und vor allem den Wettbewerb vor heimischem Publikum am Samstag (18 Uhr, Husemannhalle) für sich entscheiden.

„Das ist für jede Formation immer das Highlight der Saison, wenn man vor den eigenen Fans tanzen kann“, sagt RTC-Trainer Tobias Jasinski. Gemeinsam mit Marion Kegenhoff hat er seine acht Paare fit gemacht für die Saison - und lag angesichts der Top-Platzierungen bei den ersten zwei Wettkämpfen mit der Planung genau richtig.

Und doch hat das ehrgeizige Trainerduo, das selbst auf eine lange aktive Bundesliga-Karriere (beim TSZ Velbert) zurückblicken kann, in den letzten Wochen eine kleine Kursänderung vorgenommen. „Wir wollten wissen, warum es beim zweiten Turnier in Dorsten eben nur der zweite Platz war und haben nachgefragt bei Wertungsrichtern“, so Jasinski. Die Erkenntnis: „Wir müssen unsere tänzerische Leistung steigern, technisch sauberer tanzen.“ Auch standen einige Bilder nicht zu 100 Prozent - auf diese Punkte hat man sich zuletzt im Training konzentriert, quasi ein exaktes Koordinaten-System für die Tanzfläche erstellt, damit die Abstände künftig hinhauen. „Auch schon im Hinblick aufs Aufstiegsturnier am Ende der regulären Saison - da ist das ganz wichtig, dich diesbezüglich zu verbessern“, wie der Trainer erklärt.

Das RTC-Ensemble liegt aktuell punktgleich mit dem 1. TSC Emsdetten vorn - der Vorsprung auf die drittplatzierte Formation des RC Bochum (C) beträgt schon vier Zähler. „Diesen Abstand wollen wir weiter vergrößern“, sagt Jasinski selbstbewusst. Fest steht: Am Samstag werden in der Vorrunde zunächst auch die beiden bisherigen Ersatztänzer gleich auf der Fläche stehen - in der Finalrunde kommt dann die Stammbesetzung des RTC zum Einsatz.

 
 

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