Ruhrtanzclub verpasst Treppchenplatz um Haaresbreite

Die Wittener A-Formation mit Trainerin Marion Kegenhoff (li.) zeigte eine starke Leistung.
Die Wittener A-Formation mit Trainerin Marion Kegenhoff (li.) zeigte eine starke Leistung.
Foto: Oliver Schinkewitz
Es fehlte nicht viel, und das A-Team des Ruhrtanzclubs wäre in Bocholt in die Phalanx der drei Erstplatzierten vorgestoßen. Rang vier aber war aller Ehren wert.

Bocholt..  Wieder Platz vier - aber mit deutlicher Tendenz nach oben: Die Lateinformation des Ruhrtanzclubs hat auch beim zweiten Saison-Turnier der Regionalliga Latein in der Bocholter Euregio-Sporthalle das Finale der besten Mannschaften erreicht und kratzte energisch an den Treppchenrängen.

„Da hat uns diesmal nur eine kleine Wertung gefehlt - dann hätte es zum dritten Platz gereicht“, meinte Trainerin Marion Kegenhoff mit einem Blick auf die Benotung durch die fünfköpfige Jury (4-4-1-3-4). Hauchdünn hinter dem 1. TSC Emsdetten, der auch schon zum Auftakt in Bochum Dritter geworden war. Daran sollten sich die acht Paare des Ruhrtanzclubs nun orientieren - und beim nächsten Wettbewerb (15. März erneut in Bochum) den Angriff auf Rang drei wagen.

Machbar erscheint das allemal, denn nach einem rundum überzeugenden Finale der Wittener A-Formation untermauerte die Note „1“ von Wertungsrichterin Susanne Kaliski (Mülheim/Ruhr), dass in diesem Ensemble allemal enormes Potenzial steckt. Einziges Manko der Wittener: „Wir konnten seit dem ersten Turnier nicht ein einziges Mal mit der gesamten Formation trainieren“, beklagte Trainerin Marion Kegenhoff ebenso wie RTC-Chef Peter Hartmann die vielen Trainingsausfälle aufgrund von Erkrankungen. „Wenn man das bedenkt, dann können wir sicher stolz sein auf dieses Ergebnis“, so Kegenhoff.

Die im Übrigen ihre Bänderverletzung nun auskuriert hat und beim dritten Turnier erstmals selbst auf dem Parkett stehen möchte. „Im Finale haben wir wesentlich kompakter, viel lockerer und präziser getanzt als noch in der Vorrunde. Da hatten wir einige individuelle Fehler dabei, die wir in der Pause angesprochen haben“, erklärte die Trainerin.

Mannschaften wie das Ruhr-Casino Bochum (erneuter Turniersieger), der TSV Bocholt oder eben der TSC Emsdetten sind tänzerisch nicht besser als die RTC-Formation, bringen aber Pluspunkte in Sachen Synchronität und Bildfolge mit. Diesen Rückstand aufzuholen, ist nun die Zielsetzung der Wittener in den nächsten Wochen. Drei Turniere stehen noch aus, darunter der Wettbewerb in der Husemann-Sporthalle am 21. März. Spätestens dort sollte Rang drei allemal drin sein.

 
 

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