Ruhrtanzclub „nur“ Dritter:

Rang drei beim Aufstiegsturnier zur Regionalliga: Marcel Schwarz, Nadja Kruse und der RTC Witten.    Foto: Oliver Schinkewitz
Rang drei beim Aufstiegsturnier zur Regionalliga: Marcel Schwarz, Nadja Kruse und der RTC Witten. Foto: Oliver Schinkewitz
Foto: Oliver Schinkewitz
Es hat nicht sollen sein - aber die Enttäuschung hielt sich am Pfingstsonntag in Grenzen: Die A-Formation des Ruhrtanzclubs Witten tanzt auch in der kommenden Saison in der Oberliga.

Oberhausen.. Es hat nicht sollen sein - aber die Enttäuschung hielt sich am Pfingstsonntag in Grenzen: Die A-Formation des Ruhrtanzclubs Witten tanzt auch in der kommenden Saison in der Oberliga. Rang drei im Aufstiegsturnier langte nicht - das Dance-Sport-Team Cologne und Dauer-Rivale 1. TSC Emsdetten setzten sich beim Saisonfinale vor die Wittener.

„Das Ergebnis war vollauf gerechtfertigt. Leier hat unsere Mannschaft nicht die Leistung abgerufen, die wir während der Saison schon einige Male von ihr gesehen haben“, ging Trainer Tobias Jasinski durchaus kritisch mit den Seinen ins Gericht. Er schob das Abschneiden auf die „viel zu große Nervosität - dabei frage ich mich: Warum war das so? Im Prinzip war das doch kein anderes Turnier als die anderen auch“, so Jasinski. Doch ein wenig lag er da mit seiner Analyse wohl daneben - denn wenn es wirklich um alles geht, dann kann der Kopf die Beine schon mal ein wenig blockieren.

Immerhin konnten die Wittener in Bestbesetzung antreten - auch Kirsten Bormann (kl. Foto), die unter der Woche noch erkrankt pausiert hatte, biss sich durch die beiden Durchgänge in Oberhausen.

Dass der Ruhrtanzclub nach der Vorrunde der sechs beteiligten Oberliga-Formationen auch das Finale tanzen würde, daran bestand kein Zweifel. Zwar hatte das Wittener A-Team keinen fehlerfreien ersten Durchgang aufs Parkett gelegt - die Teams aus Bochum (Ruhr-Casino) und Oberhausen ließ man aber schon mal hinter sich. Jetzt ging es ans Eingemachte - zwei weitere Formationen hätten die Wittener noch schlagen müssen.

Kurios: Auch das B-Team des TSC Brühl vertanzte das Musikthema „Cinemotion“ - in der ersten Runde hatten beide Formationen direkt hintereinander antreten müssen. Und in der Endabrechnung verwies Witten die Rheinländer auch auf Rang vier, doch am herausragenden Turniersieger aus Köln (gecoacht von Wittens Technik-Trainer Sven-Hendryc Winschuh) gab’s eh’ kein Vorbeikommen: Alle fünf Einser holte sich das Dance-Sport-Team Cologne. Rang zwei ging an die Formation aus Emsdetten (4-2-3-2-2). Da Witten im Finale gleich als erste Mannschaft ‘ran musste, wussten die Schützlinge von Tobias Jasinski und Marion Kegenhoff schon nach der ersten Wertung (3-3-2-3-3), dass es nur der dritte Platz sein würde. Kein Aufstiegs-Jubel, kein Aufstiegs-Sekt - und doch „sind wir stolz auf eine richtig gute Saison“, wie Jasinski bilanzierte.

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