Rückschritt für den ETSV Witten - 18:25

Nur ein Treffer gelang Larissa Herrmann (am Ball) bei der Niederlage in Drolshagen.
Nur ein Treffer gelang Larissa Herrmann (am Ball) bei der Niederlage in Drolshagen.
Foto: Manfred Sander
Ein ganz anderes Gesicht als beim Heimsieg über den BVB III zeigten die ETSV-Damen, die in Drolshagen nach knapper Pausenführung glatt unterlagen.

Drolshagen.. TuS Drolshagen -
ETSV Witten 25:18

ETSV: Mühlhaus, Schabacker; A. Löffler (1), Lewe (1), Richter (1), Kuhnert (1), Herrmann (1), Rüwald (5), Krawinkel (5/2), Achtsnichts (1), Denda (1), Karabatic (1).

Die kleine Erfolgsserie des ETSV Witten endete am Sonntag im Sauerland. Mit 18:25 (13:12) unterlag das Team von Trainer Michael Lohrmann beim TuS Drolshagen, enttäuschte dabei in der zweiten Halbzeit total.

„Wir hätten zur Pause eigentlich mit vier Treffern in Führung liegen müssen“, sagte Co-Trainer Olaf Odelga. Denn der ETSV hatte beim Stand von 13:10 Ballbesitz, ehe Andrea Rüwald eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen musste und die „Eisenbahnerinnen“ bis zum Pausenpfiff noch zwei Gegentore einstecken mussten.

Wäre allerdings halb so wild gewesen, wenn sich die Lohrmann-Sieben nicht eine so unterirdische zweite Hälfte geleistet hätte. Vorne lief jetzt rein gar nichts mehr zusammen, Drolshagen hatte plötzlich leichtes Spiel, zog auf 19:14 (42.) davon. Als Jessica Krawinkel in der 47. Minute per Siebenmeter das 16:19 markierte, war dies erst der dritte ETSV-Torerfolg in der zweiten Halbzeit. Und: Bis zum Schlusspfiff kamen nur noch zwei weitere hinzu. „So kann man ein Spiel natürlich nicht gewinnen“, so Odelgas Bilanz.

Er beklagte sich über das ungleiche Strafwurf-Verhältnis (9:4 zugunsten von Drolshagen), wollte die Niederlage damit aber „keineswegs entschuldigen“. Foto: böhmer

EURE FAVORITEN

Weitere interessante Artikel