RTC will Heimrecht nutzen

Aktuell auf dem dritten Platz der Regionalliga: die Lateinformation des Ruhrtanzclubs Witten.
Aktuell auf dem dritten Platz der Regionalliga: die Lateinformation des Ruhrtanzclubs Witten.
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler
Die Regionalliga-Formation des Ruhrtanzclubs freut sich aufs Heimturnier am Samstag - trotz des Erfolgsdrucks im Aufstiegs-Dreikampf.

Witten.  So knapp und so spannend ging es an der Spitze der Regionalliga der Lateinformationen schon sehr lange nicht mehr zu. Gleich drei Mannschaften haben die Chance, sich für die Aufstiegsrunde zur zweiten Liga zu qualifizieren - eine davon schickt der Ruhrtanzclub Witten ins Rennen, der am Samstag (18 Uhr, Husemann-Sporthalle) Gastgeber ist.

Alle drei Top-Teams haben bislang ein Turnier für sich entschieden. Punktgleich vorne liegen aktuell der TTC Rot-Weiß-Silber Bochum und der 1. TSC Emsdetten. Nur mit 1,5 Zählern Rückstand dahinter lauern die Wittener Lateintänzer nun auf ihre Chance, in den letzten beiden Wettbewerben zumindest noch einen der beiden Startplätze für die Aufstiegsrunde in Bietigheim zu ergattern.

„Eigentlich müssen wir schon am Samstag gewinnen, um uns eine optimale Ausgangslage zu verschaffen“, weiß RTC-Trainerin Marion Kegenhoff, die bislang mit ihrem Team einen Sieg (in Bochum) und zwei dritte Plätze verbuchte. Dass nun im so wichtigen vierten Turnier quasi ein „Heimspiel“ auf die acht Wittener Paare wartet, kommt denen natürlich ganz gelegen.

„Die Vorbereitung auf dieses Turnier war zwar nicht ganz optimal wegen der Ferien und einiger krankheitsbedingter Ausfälle, aber wir sind gut aufgestellt für Samstag“, sagt Kegenhoff. Eine wichtige Änderung haben die Wittener in ihrem A-Team vorgenommen: Für Martin Klose, der nun wieder sein Traineramt am Rande des Parketts ausfüllen kann, rückt mit Tobias Zander ein Tänzer mit Bundesliga-Erfahrung in die Mannschaft. „Er trainiert schon seit einiger Zeit mit, hat die Choreographie schnell drin gehabt“, so die Trainerin über den RTC-Rückkehrer.

Die brisante Konstellation an der Tabellenspitze der dritten Liga sorgt dafür, dass die Husemann-Sporthalle am Samstagabend wieder ziemlich voll werden dürfte. „Die Stimmung bei den Turnieren hier in Witten ist immer speziell, wir haben ein sehr sachkundiges Tanz-Publikum. Das gibt immer ein tolles Gefühl und sorgt für zusätzliches Adrenalin“, weiß Marion Kegenhoff aus eigener Anschauung. Diese Stimmung wollen die RTC-Paare vor eigenen Rängen nutzen, sich in Sachen Aufstiegs-Dreikampf rechtzeitig in Position zu bringen.

Am Sonntag (ab 14 Uhr) ist die Latein-Landesliga dann in der Husemannhalle zu Gast. Das junge B-Team des Ruhrtanzclubs liegt aktuell auf Rang fünf, würde sich aber mit dem vierten Platz im Endklassement einen der Ränge unter den Nagel reißen, die zum direkten Oberliga-Aufstieg berechtigen.

 
 

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